Bundesfamilien berichten       -       29.06.2016

(Die Bilder können groß geklickt werden!)   
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26.06.2016    -    Der "Stern der Hoffnung" strahlt



Diözesantag
der DG Süd

"Stern
der
Hoffnung"


auf der
Liebfrauenhöhe

Der Fotograf brauchte superbreites XXL-Format, als er vor der Krönungskirche auf der Liebfrauenhöhe die Teilnehmer des Diözesantages Süd ins Bild bringen wollte. Dabei fehlte eine ganze Reihe unserer Bundesfamilien: Vorwiegend Ältere wegen Krankheit und Jüngere wegen vielfältiger apostolischer Aktivitäten. Und alle wären gerne da gewesen; denn es ist jedes Jahr immer ein frohes Ereignis, wenn die Bundesfamilien der Diözesen Freiburg und Rottenburg sich zum gemeinsamen Diözesantag treffen. Zwar necken sich Schwaben und Badener gelegentlich ganz gerne, aber sie möchten als Diözesangemeinschaft "Stern der Hoffnung" beieinander bleiben (vielleicht gerade deshalb?!), auch wenn der ohnehin schon große Kreis nächstes Jahr voraussichtlich noch größer sein wird. Trotz der großen Zahl erleben wir uns als "Familie des Vaters".

In einem Rückblick schreibt die Diözesanleitung am Tag danach:

"Laupheim, 27.6.2016,

Liebe Geschwister der Diözesangemeinschaft Süd,

unsere Gedanken fliegen heute immer wieder zurück zu unserem gestrigen Diözesantag auf der Liebfrauenhöhe.
Wir denken an die vielen Begegnungen, an so manch gutes Gespräch bei einem Tässchen Kaffee, an die Vertrautheit, das Wohlwollen und Offenheit, die wir dabei erfahren durften, auch an einige Sorgen, die uns anvertraut wurden, an strahlende Augen der Wiedersehensfreude, an den Einsatz der Jugendlichen, die unsere Kinder so hervorragend in Eigenverantwortung begleitet haben mit ihrem Programm, an unser gemeinsames Beten und Singen, an den Vortrag von Helmut Müller, der uns genug Stoff bot, uns auszutauschen über das päpstliche Schreiben amoris laetitia, an die vielfältigen Angebote am Nachmittag, an den Gottesdienst mit Pfarrer Rennemann, der mit Liedern und Texten so gut vorbereitet wurde. ..."


Dieser schöne Kurzbericht sagt eigentlich alles. Da braucht die Redaktion nur noch ein paar kommentierte Bilder hinzufügen:

Begrüßung und Vorstellung im Foyer

mit Kaffee und Kuchen.

Dr.Helmut Müller

gab in seinem Vortrag "Hausaufgaben"



für 9 Gesprächsgruppen,

die immer noch diskutierten, während bereits

die Kinder hungrig am Mittagstisch saßen.

Den Eltern sei verziehen! - Gehet hin in Frieden!
Bilder von Bertram Ganz

PS: Neben dem nachfolgend genannten Text über die Barmherzigkeit ist auch die Einleitung des Vortrags von Helmut Müller für die Diözesangemeinschaft Süd zu erreichen auf der internen Seite unter http://www.familienbund.de/intern/gaue/s/sued.htm . Der Vortrag selbst wird in der nächsten Nummer von Regnum veröffentlicht.
abg, 29.06.2016

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Barmherzigkeit - billiger Fusel oder starkes Gebräu?

Diese Frage stellte sich Dr.Helmut Müller(M/22) und gab darauf beim Diözesantag Süd am 26.06.2016 auf der Liebfrauenhöhe berauschende Antworten .
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26.-29.05.2016: Ehepaarweg auf dem Katholikentag in Leipzig

   -    siehe den :   Bericht von Christine und Werner Gromann.
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22.05.2016: Bundesfest    -    Er ist da!


Es gibt viele Häuser und Straßen, die seinen Namen tragen; aber es gibt nur einen Hof:
den Josef-Kentenich-Hof bei Hillscheid.
Schon seit Jahren träumte der Besitzer dieses Hofes, der Schönstatt-Familienbund, davon, seinen Gründer durch eine Statue auf dem Hofgelände sichtbar zu machen und zu ehren. Er sollte dort präsent und und im vollen Sinn des Wortes begreifbar sein als Vater seiner Familien.
Zwei markante Termine waren bereits angedacht, an denen der Traum hätte Wirklichkeit werden wollen:
2014: Das Jubiläum Hundert Jahre Liebesbündnis in Schönstatt.
2015: Das Bundesfest am 31.Mai, Gedenktag des "3.Meilensteins" der Schönstatt-Geschichte.
Doch beide Termine mussten ungenutzt verstreichen, als Ersatztermin blieb nur das Bundesfest 2016. Schade? -
Wohl kaum! Vermutlich will der Gründer uns durch den scheinbaren Ersatztermin 22.05.2016 sagen, dass ihm die Ehrung nur dann genehm ist, wenn wir als Apostolischer Bund auch seinen Traum zu verwirklichen suchen, den er heute auf den Tag genau vor 100 Jahren träumte. Darüber mehr im folgenden Beitrag der Bundesleitung:

Zwei Höhepunkte - ein Fest: neue Vaterstatue auf dem Josef-Kentenich-Hof

Das Bundesfest des Schönstatt-Familienbundes findet jedes Jahr am Dreifaltigkeitssonntag statt, dem Gründungstag des Familienbundes. Doch dieses Jahr, am 22. Mai 2016, gingen viele mit besonders großer Spannung darauf zu!

Der Reihe nach: Vom Datum her fiel das Fest auf den Tag, an dem vor 100 Jahren P. Josef Kentenich zum ersten Mal in einem Brief an den damaligen Präfekten die Vision Vinzenz Pallottis von einem "Apostolischen Weltverband" aufgriff und dann später zur 3. Zielgestalt Schönstatts entwickelte. Deshalb skizzierten Rosa Maria und Josef Wieland, die Leitungsfamilie des internationalen Familienbundes, in einem Vortrag nach der heiligen Messe diese Zielsetzung. Sie setzten sie in Bezug zur derzeitigen Situation Schönstatts: Einerseits sehen wir uns immer noch weit entfernt von diesem "Gedanken, zu umfassend, um gleich als durchführbar gehalten zu werden", andererseits ist zum Beispiel in dem ökumenischen und europäischen "Miteinander für Europa" ein Netzwerk gewachsen, in dem die Schönstattbewegung eine wichtige Rolle spielt und sicher einen großen Anteil daran hat, dass sich etwa 400 ganz unterschiedliche christliche Bewegungen und Werke zu einem "Bündnis der Liebe" zusammenschlossen. Ehepaar Wieland zeigte auf, dass in diesem Miteinander viele Elemente der Vision unseres Gründers Realität geworden sind, sogar über die katholische Kirche hinaus, und welche Entwicklungselemente in der Freude an der Vielfalt, in dieser Kultur der Begegnung stecken.

Programmheftchen

Uthild unf Friedhelm Jäger

Festmesse vor dem Bundesheiligtum

P.Michael Hagan

Rosa-Maria und Josef Wieland

Am Rande dieses Geschehens war der eigentliche Mittelpunkt des Tages noch verhüllt, aber am Nachmittag war es dann in einer Feierstunde so weit. Etwa 160 Personen aus allen Generationen waren der Einladung gefolgt, etliche Gemeinschaften mit ihrer Leitung vertreten und wurden von der Leitungsfamilie für Deutschland, Uthild und Friedhelm Jäger, begrüßt. Die neue Vaterstatue wurde enthüllt und vom Geistlichen Assistenten P. Michael Hagan gesegnet. Er hatte am Vormittag diesen Tag als einen Tag der Beziehungen und der Bindung herausgestellt, wie sie uns in der Dreifaltigkeit vorgegeben sind. Eine Kinderschar brachte große bunte Papierblumen, die sie vorher gebastelt hatten. Vertreter der einzelnen Diözesangemeinschaften des Familienbundes sprachen aus, welche Bedeutung ihre Beziehung zum Gründer hat.


Enthüllung der Statue

Segen

Blumenprozession der Kinder

Kinder beim Vater

Jahrelang hatte sich eine Gruppe dafür eingesetzt, dass der Namensgeber der Heimat des Familienbundes auch sichtbar sein und gebührend geehrt werden solle. Schließlich war ein Arbeitskreis eingesetzt worden unter der Leitung von Renate und Prof. Norbert Martin, die den Bildhauer Florian Stückl aus Oberammergau gewinnen konnten, eine sitzende Bronzefigur von unserem Gründer zu entwerfen. Sie wurde im Familienbund vorgestellt und diskutiert, lange wurde ein passender Platz gesucht - und an diesem Dreifaltigkeitssonntag war es schließlich so weit: Gut sichtbar neben dem Heiligtum sitzt in einladender Haltung die Bronzestatue Pater Kentenichs, ein originelles Rund aus stabilen Eichenbohlen und Basaltstelen lädt ein, sich dazu zu setzen. Ein bunter Kranz von Blumen und Sträuchern umschließt den Platz. Er ist nicht ganz fertig geworden, aber der Tag zeigte schon jetzt: Es ist ein attraktiver, also anziehender Platz! Viele setzten sich nacheinander auf die Bank, blieben neben der Statue stehen, viele Erinnerungsfotos entstanden und die Lesezeichen zur Erinnerung, zusammen mit der kleinen Festschrift, wurden gerne mitgenommen... "Passen Sie auf", meinte beim Abschied eine Marienschwester, die den Platz schon als Kind kannte, "da müssen Sie mit vielen Besuchen rechnen! Das ist ein interessantes Ziel!" und eine Familie, die in vier Generationen dabei war: "Wir waren ja nicht so überzeugt von der Notwendigkeit der Vaterstatue, stellten aber jetzt fest, dass sie sehr unser Gemüt anspricht".
Es ist also nicht, wie einige befürchtet hatten, aus dem kraftvollen und weitsichtigen Propheten ein gemütlicher Opa geworden, sondern, wie P. Michael Hagan in seiner Predigt herausgestellt hatte: Unser Gründer ist der Prophet der barmherzigen Liebe Gottes, und nach den Erlebnissen und Bildern dieses Tages scheint die neue Vaterstatue diese Botschaft gut darzustellen. Auch wenn es nicht immer wie an diesem herrlichen Sonnentag Kaffee und Kuchen gibt: Ein Besuch lohnt sich!
Maria und Klaus Heizmann, 24.05.2016

Als Anhang noch ein paar Schnappschüsse, die die frohe Stimmung des Familienfestes erahnen lassen:

Siesta vor dem Hüpfheiligtum

Die Alten trinken Kaffe

Die Kleinen essen Sandkuchen

Der Künstler und seine Frau

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Nachlese zum Muttertag    -    Eine teuflische Satire


Liebe Bundesfamilien,
wenn man alles so liest, was zum Muttertag gesagt und geschrieben wird, wird man zum Satiriker.
Hier ein älterer Beitrag dazu; die Fakten stimmen aber immer noch.
Dazu eine Vorbemerkung: Vorsicht Satire! Hier spreche nicht ich, sondern mein literarisches Ich; so zynisch bin ich nicht wirklich! (Siehe auch http://www.kath.net/news/50942 )

Ja, Gott konnte nicht überall sein, deshalb schuf er die Mütter, so ein jüdisches Sprichwort.
Und die Väter? - wird dann in Zeiten von Gender sofort gefragt. Da hilft wiederum ein amerikanisches Sprichwort: Der Vater ist der erste Held des Sohnes und die erste große Liebe der Tochter. So können wir in unterschiedlicher Weise ein Segen für unsere Kinder sein, auch wenn der "Segen" in der Pubertät einen Knick bekommt und schief hängt, hoffentlich danach aber wieder einer wird und richtig hängt.
     Herzlichen Gruß
     Helmut, 22. Kurs

PS.: (11.05.2015)   -    Lesen Sie unbedingt auch den Kommentar von Daniela Thielen (31.Kurs), der postwendend beim "Oberteufel" Helmut Müller eingetroffen ist und mit ihrer Erlaubnis hier veröffentlicht wird.
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Theologie des Leibes

Tagung auf dem Josef-Kentenich-Hof vom 22. - 24. April 2016

Schnee am 23. April! Kälte wie im Dezember - aber nur draußen, denn im JKH wurde es vielen warm ums Herz, als sich die Tagung "Theologie des Leibes" dort für ein Wochenende zusammenfand.

Diese Tagung vereinte ganz unterschiedlich lebende Menschen: ganz junge ab 17 Jahren, Studenten und Studentinnen, Berufsanfänger, jung Verheiratete, gestandene Ehepaare (von denen wir mit gemeinsamen 155 Lebensjahren das älteste waren), Marienschwestern, solche, die dieses Werk des hl. Johannes Paul noch nicht kannten, andere, die seit Jahren damit leben und arbeiten, den Weihbischof Schwaderlapp von Köln und Kinder, die dem ganzen den Geschmack Familie und die auf dem Hof übliche Lautstärke vermittelten. Im Vorfeld hat man sich schon die Frage gestellt, wie man bei einer solch heterogenen Gruppe möglichst allen etwas mit nach Hause geben kann.






Die Stunden zwischen Freitagabend und Sonntagmittag waren dicht gefüllt, ließen aber bei den Mahlzeiten und abends im Forum Hörde Zeit für Gespräche, in denen sich auch die von unserm Bund und die, die noch nie auf dem Hof waren, schnell näherkamen. Die Arbeit vollzog sich in drei Methoden. Morgens, als man noch schön frisch war, gab es zwei reichhaltige Vorträge - von einem jungen Lehrer, Herrn Endriß aus Staufen bei Freiburg, der gerade eine Habilitationsschrift zum Thema verfasst, und dem Weihbischof, der darüber promoviert hat, also guten Fachleuten.

Der Samstagnachmittag war zwei Arbeitskreisen gewidmet, die von Kennern der Thematik (alles Nicht-Bündler) geleitet wurden. Die gleichbleibenden Gruppen hatten so genug Zeit, weiteres zum Thema zu hören, vor allem aber auch verschiedene Katechesen zu lesen und darüber in Ruhe und ohne Druck, dass ein Arbeitskreis-Ergebnis formuliert werden muss, zu sprechen. Das war sehr hilfreich und zeigte auch, wie aktuell diese Ausführungen sind, obwohl sie sich auf - manchem eher antiquiert erscheinende - biblische Texte wie die Genesis und das Hohelied und ähnliche beziehen.

Der Samstagabend war dann einem Podiumsgespräch vorbehalten, das aus Sicht der Kenner den Wert dieser Katechesen für uns heute hervorhob.

Ein Büchertisch ließ erkennen, dass das Thema immer bekannter wird und auch von der Literatur her vertieft werden kann.

Bischofsmessen sind immer etwas Besonderes. Solche mit einem uns so zugewandten und im besten Sinne anspruchslos auftretenden Bischof sind eine große Freude. Sie gaben der Veranstaltung den inneren Sinn, die Seele, denn es geht bei dem ganzen Thema um das wunderbare Geschenk, das Gott uns mit seinem Plan für Mann und Frau und ihrer Berufung zur ganzheitlichen Liebe gemacht hat.





Zum Schluss spürte man die Zufriedenheit der Anwesenden, von denen nicht wenige den Wunsch äußerten, diese Veranstaltung mit Teilnehmern dieses Jahres und solchen, die nächstes Jahr neu hinzukommen könnten (denn diesmal waren leider vor allem unsere jungen Kurse durch eigene Veranstaltungen verhindert) im nächsten Jahr weiterzuführen.
Norbert und Renate Martin, 28.04.2016

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Ankündigung: Projekt GOTT-vertrauen.





Auf den Tag genau in einem halben Jahr werden wir mitten drin sein im GOTT-Vertrauen, wahrscheinlich körperlich schon ein bisschen erschöpft, dafür seelisch um so positiver aufgeladen. Die Bundesfamilien, die das Projekt GOTT-vertrauen wesentlich mitgestalten, möchten durch diese Ankündigung des Projekts jetzt schon informieren und herzlich zur Teilnahme einladen.
Weitere Informationen siehe http://www.gott-vertrauen.net/
Monika und Michael Schulte, 02.02.2016

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