Bundesfamilien berichten       -       14.10.2014

(Die Bilder können groß geklickt werden!)   
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Mit der Kraft des Glaubens in die Haft

Unter diesem Titel veröffentlicht die Tagespost vom 14.1014 einen lesenwerten Beitrag von Manfred Gerwing über den Widerstand P.Kentenichs gegen den Nationalsozialismus. Man kann den Artikel im pdf-Format hier herunterladen.

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Neuerscheinungen vor dem Jubiläumsfest

Die Bundesnachrichten weisen gerne auf einige Neuerscheinungen hin, deren Autoren bzw. Herausgeber Bundesfamilien sind.

Marianische Ehepädagogik

Ein ganz wichtiger Basistext von Pater J. Kentenich zum Eheverständnis wurde von Ehepaar Martin umfassend erklärt, kommentiert und und für den heutigen Leser erschlossen:
Josef Kentenich    -    Marianische Ehepädagogik
232 Seiten, A5, kartoniert, ISBN 978-3-935396-56-1, € 9,80

(Durch großzügige Druckkostenzuschüsse konnte dieser familienfreundliche Sonderpreis ermöglich werden. Wir danken der Firma Adler, der Stiftung „Familie ist Zukunft“ des Familienbundes und der Fundación „María Reina del Trabajo“ von Herrn Fernando Arrau.)

Ehe als Liebesbund, Wege zur Verwirklichung des Ideals einer christlichen Familie in den Herausforderungen des Alltags der jeweiligen Zeit ...
Pater Josef Kentenich führt schon Anfang der 30er-Jahre aus, was heute hochaktuell ist. Da er dies mit den theologischen Begriffen seiner Zeit tat, erschließen Renate und Norbert Martin die Vorträge seiner Tagungen von 1932-34 in einer ausführlichen Hinführung und erklärenden Fußnoten zum Text.
Näheres können Sie dem Flyer entnehmen.
für das Team vom Schönstatt-Verlag,Sr. Mariéle Mierswa, 01.10.2014

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der Chef mit dem +

Manuela und Peter Millers (24. Kurs) Buch ist kein weiterer Ratgeber zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Bewusst wählt die Autorin statt des Konfliktminimierungsansatzes die Entdeckung ungenutzten Potentials.
Auf der Grundlage von Interviews mit zahlreichen Ehepaaren und unter Verwendung von Elementen des Storytellings lässt Manuela Miller den Leser miterleben, wie aus dem „Feindbild“ Firma, die Familienzeit stiehlt, „unser Unternehmen“ wird, in dem manches besser läuft, wenn und weil der Mensch, der den Chef am besten kennt und am meisten schätzt, einen unverstellten, neuen Blick auf Chancen und Risiken, Mitarbeiter und Betriebsklima wirft.
der Chef mit dem +
Gebundene Ausgabe, 183 Seiten,
www.der-chef-mit-dem-plus.de

Während des Jubiläums wird das Buch im Gesellschaftszelt, im Familienzelt und im Pädagogikzelt zum Jubiläumspreis von 18 € (später 22 €) angeboten.
Aus dem Bundesbrief 2014/4, 01.10.2014

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Horarium    -    Tagzeiten von P.Kentenich aus dem KZ Dachau

Bereits am Gründonnerstag ist ein kleines Büchlein von Manfred Gerwing (16. Kurs) im Patris Verlag erschienen:
Horarium.
Tagzeiten von Pater Joseph Kentenich aus dem KZ Dachau.   -    Latein-deutsch.

Patris Verlag, Vallendar, 2014; ISBN 978-87620-397-3, 12,90 €.

Der erste und größte Teil des Büchleins besteht aus einer Darstellung des Lebens im KZ Dachau. Sie ist so geschrieben, dass auch Nicht-Schönstätter eine Vorstellung von den dramatischen Lebensverhältnissen in Dachau und von der beindruckenden Persönlichkeit Pater Kentenichs bekommen. Da die „Forschungsstelle für Geistliche Literatur“ an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt einen gehörigen Geldbetrag für die Drucklegung zur Verfügung gestellt und der Autor auf jedes Honorar verzichtet hat, konnte der Kaufpreis relativ niedrig gehalten werden 12,90 €. Man kann es also gut verschenken und z.B. bei Einladungen mitbringen: Ein Blumenstrauß ist teurer.
Aus dem Bundesbrief 2014/4, 01.10.2014

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Pater Kentenich im Konzentrationslager    -    Begleitheft durch die KZ-Gedenkstätte Dachau

Unter diesem Titel hat Karl Rutzmoser (20.Kurs) eine Schrift zusammen gestellt, die den Besucher bei einem Rundgang durch die KZ-Gedenkstätte Dachau begleiten kann und dem Leser Pater Kentenich in seiner Häftlingszeit näher bringt. Sie ist hier als pdf-Datei mit ca 1 MB abrufbar
(oder über den Link Texte des Hauptmenus)
abg, 10.09.2014

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6. September    -    Diözesantag im Osten

100 Jahre Liebesbündnis    -    60 Jahre „Triumph der MTA“    -    20 Jahre Weihe der Diözesangemeinschaft

Meilensteine unserer Geschichte    -    unter dieser Überschrift stand der Diözesantag im Osten.
Jubiläen bedeuten immer zugleich Rückschau, Wahrnehmen der Gegenwart und Ausblick. Wie hat die Gottesmutter unsere Gemeinschaft geführt? Diese Frage wurde in den Gruppen bereits im Vorfeld gestellt und unter verschiedenen Aspekten erarbeitet: Daraus entstand eine Novene, die wir als Vorbereitung auf diesen Tag in den Familien und Gruppen gemeinsam gebetet haben.

Symbole unserer Gemeinschaft
Wir dürfen auf eine bewegte Geschichte schauen und dankbar sein für viele Geschenke des Himmels.
Denken wir nur an die Zeiten, wo Deutschland durch die Mauer und Stacheldraht getrennt war und unser hoch geschätzter Pater Klein und Käthe Becker unter großem persönlichen Einsatz und Risiko Bücher, Teile für die Krone und so manch anderen Schatz geschmuggelt haben. Oder die vielen Familien, die in den Jahren der Trennung stets Kontakt gehalten haben und so den Familienbund in Ost und West als Einheit zusammen gehalten haben.
Getrennt von Urheiligtum und Bundesheiligtum war das Heiligtum in Friedrichroda unser „zu Hause“. Hier wurde uns unser Ideal „Lumen Patris“ geschenkt, hier haben wir die Gottesmutter gekrönt und vor 20 Jahren als Gaugemeinschaft das Liebesbündnis geschlossen.

Heiligtum Triumph der MTA

Einige Stationen unserer Geschichte sind wir an diesem Tag als Weg gegangen und haben die entsprechenden Stationen der Novene dazu gebetet. In Wort und Bild haben wir das Ganze noch einmal Revue passieren lassen und so manche kleine Geschichte dazu in Erinnerung gebracht.

Die Hl.Messe feierten wir gemeinsam mit den Schwestern, mit denen wir über die vielen Jahre sehr verbunden sind. Herr Pfarrer Voigt, reich an Jahren aber in jugendlicher Frische, hielt uns die heilige Messe.
Mit Kaffee und Kuchen endet der Tag.

Danke allen für die großartige Vorbereitung und die herzliche Atmosphäre.

Lichtertüten fürs Hausheiligtum

Die Diözesanleitung als Servicepersonal

Ein Hoch dem Geburtstagskind Regina

Beate und Dietrich Seidl, 09.09.2014

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Terminsache: Hausheiligtumstag am 18. September

In einem Brief an Familie Wieland heißt es:

"... Was uns ziemlich betroffen macht sind die Nachrichten aus den Krisengebieten: "Ukraine fürchtet den großen Krieg" so stand es heute in unserer Tageszeitung - auch die unvorstellbaren Schreckensmeldungen der Gräueltaten aus dem Irak machen uns sehr nachdenklich... Papst Franziskus hat an die internationale Gemeinschaft appelliert, den IS-Agressor zu stoppen, wobei er ausdrücklich betonte, nach anderen Wegen als der Waffengewalt zu suchen. Die Erfahrungen aus der Geschichte zeigen gerade in menschlich ausweglosen Situationen die Macht des Gebetes. Hierzu kam uns heute folgende Idee:
Die Schönstattbewegung feiert in wenigen Wochen 100-jähriges Jubiläum. Wie wäre es, wenn wir im Vormonat des großen Jubiläums der Gottesmutter einen Hausheiligtumstag schenken würden? Die Idee ist, am 18. September 2014 das Hausheiligtumsnetz zu beleben als unseren Beitrag für den Frieden in der Welt. Jeder ist eingeladen, in seinem Hausheiligtum am 18.9. seinen Beitrag für den Frieden zu bringen - jeder so, wie es ihm möglich ist, großherzig und in aller Freiheit. Da brennt dann vielleicht in einem Hausheiligtum eine besondere Kerze, in einem Hausheiligtum werden alle Schwierigkeiten und Probleme des Tages in diesem Anliegen "in den Krug", ins Gnadenkapital geschenkt, in einem Hausheiligtum wird der Rosenkranz gebetet, in einem Hausheiligtum wird in der Familie aus der Bibel vorgelesen, in einem Hausheiligtum werden Lobpreislieder gesungen ..."
Heike und Peter Späth, 27.Kurs

Nachtrag der Redaktion vor allem für die Diözesangemeinschaft Süd: Belebt am Hausheiligtumstag das Hausheiligtumsnetz durch eifrige Benutzung des Telefonnetzes! Nehmt telefonisch (oder sonst wie) Kontakt auf mit Euerer "Partnerfamilie", also mit der Familie deren Hausheiligtumsbild im Jubiläumsjahr in Euerem Hausheiligtum liegt.   -    Damit das Netz trägt!
abg, 08.09.2014
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1. September: Abendsegen im Urheiligtum

Das ist zwar nichts besonderes, den den gibt es regelmäßig. Aber der Abendsegen am 1.September ist es wert, in den Bundesnachrichten genannt zu werden: Die Kurse 17 und 24 haben ihn zusammen mit Pater Michael Hagan gestaltet.Im Augenblick ist er in der Schönstatt Mediathek zu finden bei
http://schoenstatt-tv.de/ES/Mediathek.html.    -   Lautstärke hochdrehen! Denn so leise waren der Bundeschor und seine Instrumentalgruppe nicht.
abg, 06.09.2014
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"Dulden, was an sich unmöglich ist"

Kritische Anfragen an Walter Kardinal Kaspers Buch „Das Evangelium von der Familie“.

Dieser Beitrag von Renate und Norbert Martin ist lesenswert vor allem in der Zeit der Vorbereitung der Bischofssynode über die Familie.
Er kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden. (Siehe auch http://www.familienbund.net/dokumente/texte.htm )
abg, 31.08.2014
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22. August - Ewigweihe des 26. Kurses


Zehn glückliche Ehepaare nach der Ewigweihe
Der 26. Kurs   Familie - Licht Christi / Familie - Lumen Christi
hat am 22. August, dem Fest Maria Königin, seine Ewigweihe geschlossen.

Als Vorbereitung zur Ewigweihe war der gesamte Kurs vor Tagungsbeginn auf den Spuren von Josef Engling in Cambrai und Merville.
Bei Margret und Toni Haselmaier (unsere Hausfamilie) in Rohrbach begannen wir unsere gemeinsame Reise.
Die Grausamkeiten des Krieges wurden uns in Verdun sehr intensiv bewusst. Über Remonville fuhren wir gemeinsam mit dem Reisebus weiter nach Cambrai.
Die Steine unseres ganz persönlichen Remonville konnten wir bei einem Gottesdienst am Memorial in Merville der Gottesmutter zu Füßen legen.
Nach dem Josefsweg, dem Todesweg Josef Englings, verbrannten wir unsere "Englingpost" im Feuerbecken.

Auf dem Josefsweg

Abendliche Feier am Feuerbecken
Vorsehungsgläubig erwarten wir, was uns nach diesem Nadelöhr, durch das wir mit der Weihe gehen, in diesem neuen großen Saal erwartet und was der liebe Gott mit uns vor hat.
Ulrike & Wolfgang Branz, 26.08.2014

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2.-6.August - Kriegsbeginn bei Josef und Gertraud

Englingfahrt im Jubiläumsjahr 2014

Auf die Tage genau 100 Jahre nach dem Beginn des 1. Weltkrieges wallfahrteten 11 Mitglieder des Familienbundes (7 Schwaben und 4 Badener aus den Kursen 8, 11, 17, 20 und 24) auf den Spuren von Josef Engling und Gertraud von Bullion. Der Termin der Fahrt war nicht im Hinblick auf den 1. Weltkrieg, sondern aus rein organisatorischen Gründen so gewählt. Im Jubiläumsjahr Schönstatts durfte die alljährliche Englingfahrt des Familienbundes doch nicht ausfallen!

Allerdings gab der Vergleich der Kriegsereignisse vor 100 Jahren und der Erlebnisse unserer diesjährigen Fahrt Anlass zum Denken und Danken:

2.8.1914: Deutscher Einmarsch in Luxemburg!    -   
2.8.2014: Wir fahren durch Luxemburg, das Herz eines im Frieden geeinten Europas, und tanken!

Unsere Gruppe vor der Kathedrale in Cambrai

Das Heiligtum war festlich geschmückt (für uns?)

Bei Englings "Kameradengrab" in Cambrai

Ähren und Saatkorn Schönstatts
3.8.1914: Kriegserklärung Deutschlands an Frankreich!    -   
3.8.2014: Wir stehen in Cambrai am Grab Josef Englings, des "Heiligen der Versöhnung", und an der Fenelonschule, wo Gertraud von Bullion, die Mitgründerin der Schönstätter Frauenbewegung, als Krankenschwester im Lazarett ihr "Serviam - Dienen will ich!" in heiligmäßiger Weise gelebt hat.

Hier diente die Gräfin
4.8.1914: Kriegserklärung Englands an Deutschland!    -   
4.8.2014: Tag der Arbeit am Engling-Memorial in Merville und Tag der Begegnung mit Menschen aus Merville, deren Eltern und Großeltern in den Kämpfen zwischen Deutschen und Engländern gestorben sind. Wir beteten miteinander am Memorial und picknicken gemeinsam im schönen Park des Diözesanhauses.

Kampf mit Hecken und Dornen

Am Ende der Verschönerungsarbeiten

Franzosen und Deutsche beim Memorial...

... und beim anschließenden Picknick
(Zwischenbemerkung: Das schöne Blumenbeet vor dem Memorial ist nicht das Produkt unseres Arbeitseinsatzes. Einige Leute aus der Pfarrei haben es gepflanzt und pflegen es regelmäßig.)


Eswars

Josefsweg
5.8.1914: "Im Westen nichts neues!"    -    Vermutlich europaweites, sorgenvolles aber ergebnisloses Nachdenken über die Folgen der Kriegserklärungen!    -   
5.8.2014: Ein Tag mit wenig Programm und viel Zeit zum Beten und Nachdenken im Heiligtum der Einheit, auf dem Josefsweg, beim Englingfeuer. Dankbare und hoffnungsvolle Erkenntnis: An dem Ort und zu der Zeit, als Josef wie eine reife Ähre in die Erde sank, fiel das Saatkorn einer großen Berufung in das Herz der sich im Dienst an den Verwundeten verzehrenden Rotkreuzschwester Gertraud. Sie wurde die "erste Schönstätterin", Werkzeug für die Gründung der gesamten Frauenbewegung Schönstatts.

Englingfeuer
Abschließend ein paar Bilder, die die frohe Atmosphäre der Tagung erahnen lassen. ... .

Arbeitgeber Matt ist nicht matt

zwei hungrige Müllerinnen

drei tüchtige Köchinnen

Vorfeier einer Goldenen Hochzeit

Das goldene Hochzeitspaar
abg, 11.08.2014
PS.1: Englingkoordinaten fürs Navi
Es soll Leute geben, die sich nicht trauen nach Cambrai und Merville zu fahren, weil sie die genauen Adressen nicht kennen und deshalb den Weg nicht finden. Thomas Müller hat die wichtigsten Engling-Adressen samt Koordinaten übersichtlich zusammengestellt. Sie können hier unter dem Namen Englingkoordinaten als pdf-Datei herunter geladen werden.

PS.2: An dieser Stelle möchte die Redaktion auf die zahlreichen Artikel aufmerksam machen, die in den Familienbund-Nachrichten zum Thema Josef Engling bereits veröffentlicht worden sind. Vielleicht haben Sie einmal ein bisschen Zeit und Lust, diese Seiten zu besuchen.
Oft haben wir gerufen "Josef hilf!" In der Sorge um die Zukunft des Foyer de Schoenstatt müssen wir hinzufügen: "Josef braucht uns!".
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19./20. Juli - Diözesanwochenende Südost in München

"Königin des kindlichen Vertrauens, geh mit uns!"

Das Wetter war so schön, dass wir den Beginn unserer Tagung vom Heiligtum nach außen verlagerten und quasi im Schatten des Heiligtums starteten. Die jungen Familien hatten für die Kinder ein Ratespiel vorbereitet mit Begriffen rund um die Krönungserneuerung. Es war originell, erfrischend und hat uns allen unheimlich gut getan.
Hans Etzold führte in die Tagung ein. 10 Jahre Krönung, 100 Jahre Liebesbündnis in Schönstatt. Er wies darauf hin, dass die Liebe zur Gottesmutter immer zur Liebe zu den Menschen wird. Maria ist nie alleine, sie ist immer bei ihrem Sohn. Wir pflegen die Beziehung zu Maria und damit zum dreifaltigen Gott. Zusammen mit den anderen Beziehungen, die die Familien vom Familienbund pflegen, werden sie somit zu Meistern in der Beziehungspflege.
Anschließend gaben zwei Ehepaare (Reich und Liebl) eindrucksvolle und bewegende Statements zum Thema "Kindliches Vertrauen in Familie und Beruf". Sie gaben uns Einblick in ihren Alltag, ihre Nöte und Sorgen und auch ihre Grenzen, wo das kindliche Vertrauen sich in menschliche Enttäuschung umwandeln will. Aus zwei völlig verschiedenen Blickwinkeln und mit den unterschiedlichsten Problemen kamen sie zum selben Ergebnis: Man findet bei jedem Rückschlag eine Erkenntnis, was Gott uns damit sagen will und lernt, dass Vertrauenssiegen immer Vertrauensprüfungen voraus gehen.
Ausgehend von der Bibelstelle zur Hochzeit von Kana zeigte Pater Hagan, dass es Punkte im Leben eines jeden Menschen gibt, wo er merkt, dass er alleine und mit eigener Kraft nicht mehr weiterkommt. Das sind die Situationen, bei denen wir Gott das Problem übergeben und darauf vertrauen, dass er hilft. Es kann aber sein, dass das Zeit braucht. Es kann sein, dass wir diese Übergabe hundertmal tun müssen. Aber wir geben nicht auf und vertrauen auf die Hilfe der Gottesmutter und damit letztlich auf Gott. Nur so können wir innerlich frei sein trotz aller Herausforderungen. Es geht darum, dass wir täglich bewusst aus der Begegnung mit Gott leben und bewusst der Gottesmutter alles übergeben. Das ist Krönung. Krönung als Übergabe ist heute wichtiger denn je um als Mensch seelisch gesund zu bleiben.
Auch für die Kinder war das Thema Krönung kindgerecht gestaltet. Es war für sie ganz gekonnt in Abendgebet, Morgengebet und Familiengottesdienst eingearbeitet, mit einem Spiel, bei dem sie einbezogen waren und das sie sehr aufmerksam verfolgten. Es zog sich somit durch die ganze Tagung wie ein roter Faden.
Der Abschlussgottesdienst fand in Dachau in der Todesangst Christi Kapelle statt. Ein besonderer Teil war die Krönungserneuerung und das neue Krönungserneuerungsgebet. Jede Familie hatte dazu ihre persönlichen Anliegen formuliert und konnte diese in den Krug werfen. Ein beeindruckender Abschluss!
PS.: Hier ist der ausführliche Bericht als pdf-Datei
Alfons Demuth, 04.08.2014
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15.Juni 2014   -   Gebt der Frau alle Macht!

Feministinnen werden jubeln und sich wundern, einen solchen Aufruf auf der erzkatholischen Seite des Schönstatt-Familienbundes zu lesen. Seit wann haben die solch moderne Ansichten?
Ja, das scheinbar Moderne ist oft das ganz Alte, das sich bewährt hat!
Früher hat man Kaisern und Königinnen ein Zepter überreicht als Zeichen ihrer Macht, die diese leider oft missbraucht haben. Das katholische Volk hat hingegen schon seit Jahrhunderten einer Frau das Zepter überreicht, das deren Macht der Güte und Liebe symbolisiert. Unzählige Mariensäulen in unserem Land zeigen "Unsere Liebe Frau" als Himmelskönigin mit Krone und Zepter. Sie künden von der dankbaren Liebe zur Königin des Himmels und der Erde, die durch ihre Fürbitte bei Gott die Macht hat, Knoten zu lösen und den Menschen in ihren Alltagnöten beizustehen.
Der Familienbund besitzt nun schon seit 20 Jahren ein Zepter. Er hat sich oft auf die Macht und Güte der "Bundeskönigin" verlassen und ihre ganz offensichtliche Hilfe erfahren. Deshalb wollte er ihr im Jubiläumsjahr erneut das Zepter überreichen. Dieses Mal nicht, wie schon so oft geschehen, im Verborgenen, sondern für alle sichtbar: Beim Bundesfest am 15.Juni wurde im Rahmen des Festgottesdienstes das Zepter am Altarbild des Familia-Libertate-in-Patre-Heiligtums angebracht.

Bundesführerfamilie R.u.J.Wieland begrüßt

Marilena begreift interessantere Dinge

Das Zepter der Bundeskönigin ...

... ist nun am Altarbild angebracht

Nach der festlichen Eucharistiefeier segnete der Geistliche Assistent, Pater Hagan, den neu gestalteten Speisesaal. Trotz des schönen Wetters wollten auffallend viele Leute ihr Mittagessen im Speisesaal zu sich nehmen statt wie in anderen Jahren im Freien. Man wollte das seriöse Speisesaalgefühl erleben! In dem großzügigen Raum schmeckten die Spätzle mit Gulasch ganz besonders gut.

Nachmittags war Tag der offenen Tür. Es kamen erfreulich viele Besucher, die den Josef-Kentenich-Hof und seine Bewohner kennen lernen wollten. Manche kannten noch den Vallerauer Hof der 70-er-Jahre.und waren erstaunt, was seither daraus geworden ist. Eine kleine Ausstellung informierte die Besucher über den Eheweg und über die Pläne zur optischen Präsenz Pater Kentenichs auf dem Hof, der seinen Namen trägt.
Die Kinder brauchten sich nicht langweilen Engagierte Betreuerinnen, Spiele und das Hüpfheiligtum sorgten für Beschäftigung. - Zu nennen ist auch die Singerunde auf dem Heiligtumsplatz, bei der vorwiegend die ältere Generation begeistert die Lieder der etwas jüngeren Generation sang.

Ausstellung Vaterpräsenz

Kreative Farbkreiselmanufaktur

Hüpfpause

Singerunde auf dem Kapellenplatz
abg, 17.06.2014
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Regen auf dem Eheweg in Regensburg


Ein Glück, dass das Zelt einen trockenen Boden hat
Das Wetter musste ja zum Namen des Veranstaltungsortes passen!

Das gelang ihm in Regensburg recht gut, zumindest am Anfang des Katholikentages (29.Mai bis 1.Juni), während die Schönstattfamilien das Zelt für ihr Projekt
"Unser Weg als Ehepaar -
Stationen mit Impulsen zum Eheleben"
aufbauten und die ersten Besucher empfingen.

Zuerst treibt der Regen viele Besucher ins Zelt

doch dann ist das Interesse an der Führung stärker als der Regen
Das Anliegen der Schönstattfamilien war, die Katholikentagsbesucher mit dem Eheweg in Verbindung zu bringen und dabei auch etwas von der kreativen Familienarbeit Schönstatts zu vermitteln.
Beides gelang vorzüglich: Drei Tage lang fröhliche Gesichter und interessierte Besucher! Selbst das Wetter sah sich gezwungen besser zu werden und schließlich sogar den weiß-blauen Himmel freizugeben, so dass wir im Schatten der Bäume gute Gespräche führen konnten.

Die tollen musikalischen Einlagen, der Kaffee und die selbst gebackenen bzw. mit einem Kentenich-Spruch versehenen Plätzchen und unser sehr ansprechend eingerichteter Stand luden die Katholikentagsbesucher herzlich zu uns ein.

Die von unserer Künstlerin Maria Kiess liebevoll gestalteten sechs Führungen waren sicher das "I-Tüpfelchen" unseres Projekts.

Besonders erfreute uns der Besuch des Eichstätter Bischofs Gregor Maria Hanke OSB.


Musikalische Einladung zu den Führungen

eine Paarliege für Alt und Jung

angeregte Gespräche über Ehethemen

Gute Impulse durch die Themenkarten

Danken wollen wir besonders auch dem "unser weg"-Team für die Neuauflage des Begleitbuchs und der Broschüren zum Eheweg, die eine hervorragende Basis für die Informationsgespräche am Ehewegstand bildeten.
Das neue Begleitbuch, erweitert um die Deutung der Symbole und den Wegverlauf in Schönstatt, fand den Weg zu interessierten Paaren. Auch das neue, schön gestaltete Ehe-Notizbuch "Unser Eheweg" fand Anklang. Ehepaare können darin künftig ihre persönlichen Erfahrungen aufschreiben und von Zeit zu Zeit nachkosten und darüber ins Gespräch miteinander kommen.
Alles in Allem sind wir sehr dankbar und erfreut über die gute Resonanz, die schönen Gespräche mit Gästen, das gute Miteinander. Wir freuen uns, wenn wir mit dem Engagement Vieler nun einen Beitrag zur Förderung von Ehe und Familie bringen konnten, und vielleicht sogar den Grundstein für weitere "Eheweg"-Beteiligungen auf künftigen Katholikentagen legen konnten.
K&K Leibold, E&H Etzold, 04.06.2014
Man beachte: Den ausführlichen Bericht von Maria Kiess    -    weitere Bilder    -   den Bericht im Press-Office

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