Bundesfamilien berichten       -       18.12.2014

(Die Bilder können groß geklickt werden!)   
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Unsere Heimgegangenen im Jahr 2014

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Heinz Deckers (West, 10.Kurs),  Duisburg;      * 07.01.1931,    oo 03.04.1956,    + 14.01.2014 .

Am Dienstag - 14. Januar 2014 ist Herr Heinz Deckers nach langem überaus schwerem Leiden im Kreise seiner Lieben heimgerufen worden zum himmlischen Vater.
Herr Deckers gehörte zum 10. Bundeskurs "Bergendes Heiligtum des Vaters". Mit seiner Frau Gisela hat er viele Jahre den Kurs mit großer Liebe und viel Umsicht geführt. Er war stets ein liebenswerter und hilfsbereiter Kursvater, nicht zuletzt für die Kinder des Kurses immer ein tröstender Ansprechpartner.
In der Gauleitung West war Herr Deckers mit seiner Frau Gisela von 1994 bis 2001 mit großen Einsatz und guten Ideen als Ratsfamilie tätig. Hinzu kommt seine handwerkliche Fähigkeit als Elektriker, die er über viele Jahre beim Aufbau des Josef-Kentenich-Hofes und des Schönstatthauses in Essen Kray eingebracht hat.
In der Diözese Essen betreute das Ehepaar Deckers viele Jahre die Ligafamilien.
Unvergessen bleibt die Begleitung des 25. Kurses. Das Ehepaar Deckers schenkte diesem Kurs während der Tagungen vor allen Dingen den Kindern Liebe und Geborgenheit.
Zur Goldenen Hochzeit, 2006, überreichte Bischof Genn dem Ehepaar Deckers "in Anerkennung ihrer Verdienste um die Kirche und ihres großen ehrenamtlichen Engagements" das Ehrenzeichen des Bistums Essen. Eine Pressenotiz aus jener Zeit lässt die vielfältige ehrenamtliche Tätigkeit des Ehepaares Deckers in der Pfarrei und im Dekanat erahnen. (vgl Familienbundnachrichten 2006)
Ilse und Heinz Nyssen, Kursführerfamilie
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Alfons Stetter (Südost, 5.Kurs),  Vöhringen;     *05.11.1920,   oo 13.01.1951,   + 04.03.2014.

Alfons und Martina Stetter waren von 1975 bis 1989, also 14 Jahre lang Leitungsfamilie für den Schönstatt-Familienbund in den süddeutschen Diözesen. Eine ihrer wichtigsten Aufgaben war, die anfangs noch ziemlich unstrukturiert nebeneinander her lebenden Kurse zur offiziellen Gemeinschaft des Bundes zusammenzuführen. Diese Aufgabe haben sie mit großem Einsatz und aus innerer Überzeugung ausgefüllt. So konnten sie am Ende ihrer dritten Amtsperiode ihren Nachfolgern eine "Lebendige Familie der Bundeskönigin" übergeben, die geeint war in dem Ideal: "Stehen in göttlicher Zuversicht" und gefestigt war durch ein reiches Brauchtum.
In ihre Amtszeit fielen schwerwiegende Entscheidungen für den gesamten Familienbund: Der Erwerb des Vallerauer Hofes in Hillscheid sowie dessen Ausbau zu einem einladenden Tagungszentrum und der Bau des Familia-Libertate-in-Patre-Heiligtums als Zentrum des Familienbundes. Das erforderte von allen beteiligten Familien enormen Einsatz auf vielen Gebieten. Alfons und Martina Stetter stellten oft eigene Bedürfnisse zurück, um der Gemeinschaft zu dienen. Auf diese Leistungen können wir, die nachfolgenden Generationen weiterhin aufbauen.
Alfons hat sich ganz auf die geistliche Welt von Schönstatt eingelassen. Daraus konnte er Kraft schöpfen und die Liebe zur Gottesmutter hat sein Leben und Handeln geprägt. Er lebte in einer Zuversicht, die nicht in menschlicher Absicherung, sondern in Gott begründet ist, einer Grundhaltung, die P.Kentenich "göttliche Zuversicht" nannte. Er schöpfte daraus Hilfe und Trost im Leben, einem Leben, das von ihm viele Aufgaben und Opfer verlangte. Diese lebensbejahende Haltung aus dem Vorsehungsglauben brachte er wirksam in die Gemeinschaft des Familienbundes ein. Auf diese Weise war er ein Glaubenszeuge für uns.
Auch in seiner Treue war uns Alfons Vorbild, Treue zur Gemeinschaft, zum Familienbund, Treue zum Gründer, aber auch Treue im Kleinen. Er besuchte die Veranstaltungen unserer Diözesangemeinschaft und nahm an den Gruppenstunden teil, solange es seine Gesundheit und Kraft irgendwie zuließen. Die Entwicklung der Gemeinschaft, zu der er selber viel beigetragen hatte, verfolgte Alfons mit großer Aufmerksamkeit und brachte sich mit seiner reichen Erfahrung und Tiefe ein. Apostolische Aktivitäten der Jüngeren begleitete er mit Gebet und Opfer.
Was Alfons gesagt hat, war besonnen und überlegt und trotzdem kraftvoll. Er stand mitten im Leben und konnte mit großen Hintergrundwissen begründen. Dankbarkeit war ein Wesenszug von ihm. Wenn wir einen Rundbrief an ihn geschickt haben, erfolgte postwendend ein dankender Anruf von ihm. Er bedachte lobend den Einsatz von anderen für die Gemeinschaft.
Bei allem stand für Alfons aber immer die eigene Familie im Mittelpunkt. So besorgte er seinerzeit rührend die Pflege seiner Ehefrau bis zu ihrem Tod 2011. Uns beeindruckte seine Selbstbeherrschung, er ließ sich nie gehen und arbeitete in Haus und Garten, auch als es körperlich mühsam für ihn war.
Aus dem Nachruf der Diözesanleitung Südost, Elisabeth und Karl Rutzmoser
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Philipp Klüpfel (Mitte, 8.Kurs), Würzburg;      *14.03.1926,   oo 15.05.1949,   + 15.03.2014.

Bei einer Begegnung unseres Kurses mit dem Gründer Pater Kentenich sprach dieser über die Freude. Dabei empfahl er uns, den hl. Philipp Neri als Vorbild zu nehmen, der in kindlichem Vertrauen viel gebetet hat und viel Freude geschenkt hat. Er soll einmal so ganz urwüchsig gebetet haben: "Lieber Gott, nimm dich vor deinem Philipp in acht!". Als Pater Kentenich diesen Satz zitierte, wusste er nicht, dass der Sprecher der anwesenden Familien "Philipp" heißt. Aber für unseren Philipp war dies eine Offenbarung. Vertrauen! Beten! Freude schenken! Philipp Neri war fortan Programm für Philipp Klüpfel und in diesem Programm ist er ein gutes Stück voran gekommen! - Die tägliche Hl.Messe, der Rosenkranz, die regelmäßigen Anbetungszeiten gaben ihm Kraft bis ins hohe Alter. - Um noch mehr Freude schenken zu können, gab er seinen Beruf als Autohändler auf und wurde im kirchlichen Dienst hauptberuflich tätig im Familienbund der deutschen Katholiken, verantwortlich für die Familienarbeit in der Diözese Würzburg, eingeschlossen viele Familienfreizeiten in Südtirol.
Wer ihm begegnete erlebte ihn als einen frommen und frohen Mitbruder, an dem man Maß nehmen konnte.
Philipp Klüpfel war ein Meister des Wortes. Wohl niemand im Kurs kannte das Wort Gottes so gut wie er. Er wusste seine Beiträge fundiert mit Bibelstellen zu belegen. Aber er war auch ein Meister des menschlichen Wortes. Wie oft haben wir ihm in letzter Minute noch zugeraunt: "Mach du das, bitte", wenn es darum ging spontan eine Begrüßungs- oder Dankesrede zu halten oder ein Gebet zu formulieren oder eine Statio zu gestalten, die niemand vorbereitet hatte. Philipp konnte das und wir bewunderten ihn.
Und dann waren da noch die berühmten "Philipperbriefe". Dicke Kursbriefe mit vielen gedruckten Beilagen in den Jahren 1994 bis 2006, als Ehepaar Klüpfel Kursführerfamilie des Laetitia-Patris-Kurses war. Aber auch davor und danach gab es Philipperbriefe zu allen bedeutenden Gedenktagen des Kurses und auch in der Diözesangemeinschaft. Philipp legte großen Wert darauf, dass alle Bundesfamilien die Hand am Puls der Zeit haben, offen sind für die Probleme der Gegenwart und richtig informiert sind über das Geschehen in Kirche und Welt. Unter den Beilagen sind manche Leserbriefe, die er für verschiedene Zeitungen schrieb und in denen er mutig und überzeugend Stellung bezog, oft gegen den Mainstream der Gesellschaft. (Siehe hier den ungekürzten Nachruf.)
Aus dem Nachruf der Kursführerfamilie Agnes und Berthold Gerber
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Leonhard Faßbender (West, 10.Kurs)  Duisburg (Passau);      * 09.12.1922,   oo 02.08.1958,   + 28.03.2014

Am 28. März 2014, während unserer Tagung verstarb unser Kursbruder Leo Faßbender. Er starb im hohen Alter von 92 Jahren in Passau, wo er seine letzten Lebensjahre in der Nähe seiner Tochter und ihrer Familie verbringen durfte.
Leo war ein echter Duisburger Bürger. Den Großteil seines Lebens verbrachte er hier mit seiner geliebten Frau Marianne. Gemeinsam haben sie vor unserer Bundesweihetagung den Kurs als Präfektenfamilie geführt.
Er hat viel in seine Duisburger Pfarre und für die gesamte Schönstatt- und Ligafamilien dort eingebracht. Bis zum 88ten Lebensjahr war er noch als Lektor in seiner Pfarrei St. Petrus-Canisius tätig.
Wir werden im Gebet an unseren Leo denken und ihn in unseren Herzen bewahren.
aus einem Kursbrief des 10.Kurses

Leo und seine 2005 verstorbene Frau Marianne waren in den 1980er-Jahren Diözesanführer der Familienliga in der Diözese Essen. Im Kuratorium für das Haus und das Heiligtum der Familien vertraten sie die gesamte deutsche Familienliga.
In den Aufbaujahren des Josef-Kentenich-Hofes haben sich beide große Verdienste erworben: Marianne als Chefin der Hauskommission, eine Aufgabe, die nur mit viel Hochherzigkeit und Unterstützung durch den Ehemann zu meistern war; Leo als stellvertretender Vorsitzender im eV, ein Amt, das Wagemut erforderte angesichts der bangen Frage, ob die wenigen Bundesfamilien in der Lage sein werden, eine Bundeszentrale aufzubauen und zu beleben.
Im 4. Bundeskapitel (1987) wurden Leo und Marianne Faßbender zur Ersatzfamilie für die Bundesleitung gewählt.
abg
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Maria Baum (Mitte, 7.Kurs),   Pirmasens (Worms);      * 15.06.1921,  oo 09.01.1943,   + 04.05.2014.

Maria und ihr 2004 verstorbener Mann Richard Baum haben trotz ihrer großen Familie mit sechs Kindern gerne Verantwortung in der Schönstatt-Familienbewegung übernommen. So waren sie die erste Präfektenfamilie ihres Kurses und haben dann auch später noch einmal von 1982 - 1990 die Führung des Kurses übernommen.
Ganz besonders hing ihr Herz an der Familienarbeit in der Diözese Speyer. Sie waren dort die erste Diözesanführerfamilie und hatten diese Aufgabe ebenfalls viele Jahre inne. Sie haben sich stark für das Schönstattzentrum Marienpfalz in Herxheim engagiert und viel für den Aufbau der dortigen Familienarbeit geleistet.
Wichtig war Maria Baum immer die eucharistische Anbetung. Beeindruckt vom Erlebnis des eucharistischen Weltkongresses in München 1960 und tief im Glauben an die Gegenwart Christi im eucharistischen Leib stehend, hat sie bis ins hohe Alter die Anbetung gepflegt. Daraus hat sie immer wieder Kraft geschöpft und ist Vielen im Familienbund ein Vorbild gewesen.
Auch darüber hinaus hat das Ehepaar Baum im Familienbund Impulse gesetzt. Sie waren als Gartenfreunde Mitbegründer der "Grünen Kommission", die auf dem Josef-Kentenich-Hof bis heute die Grünanlagen pflegt. Schön war, dass sie immer ein Herz und ein offenes Ohr gerade für die jüngeren Familien hatten, von denen viele bis heute dankbar sind für manche hilfreiche Begleitung.
Maria Baum war bis ins hohe Alter geistig sehr rege und interessiert am Leben in ihrem Kurs und im Familienbund. Sie vergaß kaum einen Geburtstag ihrer Kursgeschwister und kannte selbst die Geburtstage der Kinder. Wenn ein Kursbrief erschien, war sie meist die erste, die reagierte und sich bedankte. Erst in der letzten Zeit war sie durch ihre zunehmende Schwerhörigkeit in der Kommunikation eingeschränkt.    -    (Siehe hier den ungekürzten Nachruf.)
Aus dem Nachruf der Diözesanführerfamilie Lioba und Christoph Ewers

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Der heilige Nikolaus und die Feuerwehr im Josef-Kentenich-Hof

Neuigkeiten von Freimaurern, Internationalen, Lourdespilgern und Hofwächtern

Diese vier Gruppen bevölkerten den JK-Hof in den Tagen vor und nach dem Nikolauswochenende.

Sind Freimaurer Geheimbünde? - Unsere "Freimaurer" vom Familienbund sicher nicht! Denn von "geheim" konnte am 5. und 6. Dezember nicht die Rede sein. Ihr Lärm und ihr Licht waren allgegenwärtig. Mit dem Bohrhammer machten sie die Katakomben des Josef-Kentenich-Hofes frei von einer störenden Mauer (deshalb "Freimaurer"!), weil sie dahinter verborgene Schätze vermuteten. Es tat sich ein eindrucksvolles Loch auf. Die darin gefundenen Schätze entsprachen zwar nicht ganz ihren Vorstellungen: Eine tragende Säule, die man vermutlich nicht absägen sollte, und ein leerer Raum, der sich vielleicht für den Einbau eines Fettabscheiders eignet.
Licht brachten unsere "Freimaurer" durch die Vervollständigung der Außenbeleuchtung

Volltönender Bohrhammer

Das eindrucksvolle Loch

Ein Ehepaar der BL

bei der Entsorgung

Elektriker montieren die Außenbeleuchtung

Auch Innen gibt´s zu tun

Die Internationalen sind eine Kommission, die sich mit internationalen Angelegenheiten des Familienbundes beschäftigt. Und weil im September 2015 das 3. Generalkapitel stattfindet, hatten die Internationalen am 6.und 7. Dezember keinen Mangel an Besprechungspunkten. Bemerkenswert ist, dass sie auch Kinder und Jugendliche dabei hatten. Das hat offensichtlich auch der Heilige Nikolaus erkannt, weshalb er am Nikolausabend einen Besuch auf dem Josef-Kentenich-Hof machte. Seinen Knecht Ruprecht hatte er nicht mitgebracht, denn er hatte für die "Freimaurer" und die "Internationalen", ob alt oder jung, nur Lobendes in seinem Buch notiert. Den ganz Frommen brachte er Süßigkeiten, den weniger Frommen Rosenkränze    -    ein Wink mit dem Zaunpfahl?    -    Nachdem Nikolaus wieder in den Himmel entschwunden war, machte unsere Jugend noch eine Nachtwanderung mit Fackeln und Abendgebet im Heiligtum.


Sitzung der Internationalen Kommission

Der Nikolaus kommt

Drei Nikoläuse

Die Jugend hat Hunger

Neun Lourdespilger kamen am Sonntag abends auf den Hof, um das Immaculatafest gemeinsam zu feiern und dabei ihre Wallfahrt nachzuverkosten. Neben Cambrai, Tours, Avignon, Ars und Brig war Lourdes, der Gnadenort der Immaculata, das Hauptziel gewesen.
Als am Abend die Lourdespilger wieder abgereist waren, hatten die hinterbliebenen Hofwächterfamilien eine erschreckende Erscheinung, die allerdings nicht das Geringste mit den wunderbaren Erscheinungen in Lourdes zu tun hat. Sie saßen noch gemütlich beim Abendessen, als jemand von außen aufgeregt meldete, im Josef-Kentenich-Hof brenne es. Tatsächlich quollen dichte Rauchwolken über das Dach von Bauteil D, und die Straße und der ganze Talgrund waren bereits dick eingenebelt. Es roch nach brennenden Fackeln. Sollte das etwas ein Relikt vom Nikolausabend sein? Ein Schwelbrand im Bauteil D? Die Wächter durcheilten mit prüfender Nase alle Zimmer (Zimmer verschlossen - zurück - Schlüssel suchen!), und stellten dabei fest, dass weder innen noch außen ein Brandherd war. Inzwischen hatten sich die bedrohlichen Rauchschwaden wieder verzogen. Aber die bereits alarmierte Feuerwehr war nicht mehr zu bremsen. Mit Blaulicht, Tatü und Polizeibegleitung drangen einige Löschwagen auf das Hofgelände vor und ein (gefühltes) Heer von Feuerwehrmännern ging in Angriffsstellung. Doch sie kamen nach gründlicher Durchsuchung von Bauteil D zum selben Ergebnis, das sie inzwischen im Einsatzbericht Nr:28 vom 08.12.2014, 19:49 Uhr folgendermaßen notiert haben: "Die Besatzungen von MTW und TLF rückten zur genannten Einsatzstelle aus. Schon während der Anfahrt konnte kein Feuer oder Rauch erkannt werden. Nach Erkundung und Rücksprache mit den Bewohnern wurde kein Einsatz für die Feuerwehr gegeben."

Lourdespilger beim Abendhock

Gespenstiger Feuerwehreinsatz auf dem JKH

Die Feuerwehr war dreimal in unserer Nähe

Dreckige Wäsche verschwindet nicht wie Rauch
... und weil sie das nicht tut, haben unsere lieben Wächterfrauen sie gewaschen und versorgt.

PS.: Zwei Einladungen, die die Redaktion aussprechen möchte:
1. Die Wächterfamilien kommen wieder. Der "Hofbrand" hat sie nicht abgeschreckt. Beim Wächterdienst auf dem Hof fühlt man sich wie im Urlaub. Herzliche Einladung an alle Bundesfamilien, mal ein paar Tage Wächter-Urlaub auf dem JKHof zu machen.
Auskunft und Anmeldung bei Maria und Manfred Link, Taunusstr.20, 65812 Bad Soden, Tel.(06196)22265, EMail: Link@online.de

2. Ein Gruß von den "Freimaurern": "Wir bleiben dran! Die nächsten Termine für Arbeitswochenenden sind:
06-08. Februar 2015 und 24-26. April 2015.
Hier dürfen sich gerne noch fleißige Hände anschließen."

Auskunft und Anmeldung bei Petra und Dietmar Klein, Am Pfalzsprung 12, 55583 Bad Kreuznach, Tel. (06708)3373, EMail: petra.dietmar.klein@gmx.de

abg mit Beiträgen von Dietmar Klein und Karl Wolff, 11.12.2014

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Hundert Jahre Schönstatt   -   Tausend Jahre Grüne

Bericht vom Grünen-Einsatz November 2014

Nur drei Arbeitstage (10.-12.November) standen „den Grünen“ diesmal zur Verfügung, um der Planungstagung Hof und Heiligtum aufgeräumt und winterfest zu präsentieren. Aus gesundheitlichen Gründen konnten die Chefin Thea und Franz mit Hilde leider nicht dabei sein.
13 Personen – z.T. zwar altersschwach, aber dafür umso arbeitsfreudigere „Bundesrentner“ beiderlei Geschlechts machten sich am Montag an die Gartenarbeit. Bei vormittags noch nebelfeuchtem Wetter war der Schnell-Traktor der Rasenmasse nicht gewachsen und fiel mit Keilriemenschaden aus (bis Mittwoch 10.30 Uhr). Das Gras wurde einfach zu selten gemäht.

Brigitte am Heiligtum

Ingrid vor dem großen Saal

Klaerle beim Grundstein

Barbara sorgt für Verpflegung
  

Doch auch die Männer haben etwas gearbeitet!

Im Englingzimmer feierte man abends   -  müde aber gut gelaunt  -   einige Goldhochzeiten, Namenstage, Mißerfolge und Erfolge. Im abendlichen Rundgespräch kam viel Persönliches zur Sprache; die positiven und negativen Erfahrungen des Alters. Hierbei kamen wir auf einen unerwarteten Zentralwert: unser Durchschnittsalter von 76 Jahren. Spontan wurde daraus unser neues Motto: "100 Jahre Schönstatt - 1000 Jahre Grüne". Das bedeutet konkret: im Jubiläumsjahr 2014 warfen 13 grüne Bündler 1000 Lebensjahre in den Krug. Ein 67jähriger Mann und eine 82jährige Frau (flink wie ein Wiesel) markieren die Endpunkte der Alters-Skala.

Abends im Englingzimmer

Jeden Abend gab es einen Grund zum Feiern

Hans berechnet den Altersdurchschnitt

Das Ergebnis

Wenn wir Bischöfe wären, könnten die meisten in den Ruhestand gehen! So aber schafften wir miteinander 78 Stunden täglich mit viel Freude. Es soll aber nicht verschwiegen werden, dass wir nur mit größter Mühe bis Mittwoch abends unser Programm erledigten.

Wir Alten wünschen uns für 2015 „viel junges Grün“!

Barbara und Hubert Knoch, 19.11.2014

Ein wichtiges Postscriptum der Redaktion: Die Grünen müssen zugestehen, dass noch 12 Jahre bis zur Alterssumme 1000 fehlen, denn 13 x 76 = 988. Der kritische Leser erkennt sofort, dass bei 13 Personen eigentlich ein Durchschnittsalter von fast 77 Jahren nötig wäre (13 x 77 = 1001). Die Redaktion wollte es genau wissen. Sie recherchierte im Sekretariat des Familienbundes und fand heraus, dass das Durchschnittsalter der 13 fleißigen Grünen jetzt bereits 76,5 Jahre beträgt (die erste Dezimale darf man ja nicht vernachlässigen!). Das ergibt eine Alterssumme von 76,5 x 13 = 994,5 . Es fehlen also nur noch fünfeinhalb Jahre bis zur Alterssumme 1000. Diese fehlenden Jahre werden die 13 Grünen in weniger als einem halben Jahr erreichen.
Und dann wirft man einen Blick auf den internen Terminkalender Termine 2015 und erfährt, dass sich die Grünen in weniger als einem halben Jahr wieder treffen zur grünen Woche vom 19.-25.4.2015. Das 1000-Jahre-Alterssummenfest findet also in dieser Woche statt! Deshalb der Appell der Redaktion an alle Bundesmitglieder, die Freude am Garten haben: Lassen Sie sich dieses Fest nicht entgehen! Melden Sie sich frühzeitig an bei Dorothea und Wendelin Hahne, Tel. (03606)612040 , und deuten Sie an, dass Sie nicht im guten Anzug sondern mit gartentauglicher Arbeitskleidung an dem 1000-Jahre-Alterssummenfest der Grünen teilnehmen werden.
abg, 21.11.2014

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Hundert Jahre in Cambrai und auf Belmonte

Die Familienbund-Nachrichten möchten mit einem LINk hinweisen auf 100-Jahrfeiern an zwei Orten, die dem Familienbund besonders viel bedeuten:
abg, 21.11.2014

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Hundert Jahre Liebesbündnis

Es hieße Wasser in den Rhein tragen, wollten die Familienbund-Nachrichten den vielen Berichten über die Feierlichkeiten in Schönstatt (16.-19.Oktober) und in Rom (24.-26.Oktober) weitere Berichte hinzufügen. Sie beschränkt sich deshalb auf LINKS zu wichtigen Veröffentlichungen im Internet ("zum Angucken"), von denen einige als pdf-Datei günstig zum Ausdrucken formatiert sind ("zum Ausdrucken").

in Schönstatt

Datum
Ereignis
zum Angucken
zum Ausdrucken
Quelle
16.10.2014
Willkommensfeier
Video
Domradio
17.10.2014
Vigilfeier
Bericht
pdf
www.schoenstatt1014.org
17.10.2014
Nacht der Jugend
Video
Domradio
18.10.2014
Festakt und Festgottesdienst
Video
Domradio
18.10.2014
Liebesbündnisfeier
Bericht
pdf
www.schoenstatt1014.org
18.10.2014
Liebesbündnisfeier
Video
Domradio
19.10.2014
Familiengottesdienst
Bericht
pdf
www.schoenstatt1014.org
15.-19.10.2014
Texte, Fotos, Videos vom Jubiläum
Sammlung
www.schoenstatt1014.org

in Rom

Datum
Ereignis
zum Angucken
zum Ausdrucken
Quelle
24.10.2014
Von Heiligtum zu Heiligtum
Bericht
www.familienbund.net
24.10.2014
Von Pallotti zu Petrus
Bericht
pdf
www.schoenstatt1014.org
25.10.2014
Audienz bei Papst Franziskus
Bericht
pdf
www.schoenstatt1014.org
25.10.2014
Audienz bei Papst Franziskus
Bericht
pdf
Zenit
25.10.2014
Audienz bei Papst Franziskus - Fünf Fragen, fünf Antworten
Video
pdf
Vatikan
25.10.2014
Hl.Messe in St.Andrea della valle
Bericht
pdf
www.schoenstatt1014.org
26.10.2014
Aussendungsgottesdienst im Petersdom
Bericht
pdf
www.schoenstatt1014.org


Und wo haben sich die Bundesfamilien besonders engagiert?

Tätigkeit
zum Angucken
zum Ausdrucken
Quelle
im Bündniskulturzelt Ehe und Familie
Programm
www.schoenstatt.de
im Bündniskulturzelt Ehe und Familie
Bilder
www.familienbund.net
im Bündniskulturzelt Pädagogik
Programm
www.schoenstatt.de
im Bündniskulturzelt Pädagogik
Bilder
www.familienbund.net
im Josef-Kentenich-Hof
Bericht
pdf
www.familienbund.net
und an vielen anderen Orten
Bericht
www.familienbund.net
abg, 31.10.2014


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Mit der Kraft des Glaubens in die Haft

Unter diesem Titel veröffentlicht die Tagespost vom 14.1014 einen lesenwerten Beitrag von Manfred Gerwing über den Widerstand P.Kentenichs gegen den Nationalsozialismus. Man kann den Artikel im pdf-Format hier herunterladen.

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Neuerscheinungen vor dem Jubiläumsfest

Die Bundesnachrichten weisen gerne auf einige Neuerscheinungen hin, deren Autoren bzw. Herausgeber Bundesfamilien sind.

Marianische Ehepädagogik

Ein ganz wichtiger Basistext von Pater J. Kentenich zum Eheverständnis wurde von Ehepaar Martin umfassend erklärt, kommentiert und und für den heutigen Leser erschlossen:
Josef Kentenich    -    Marianische Ehepädagogik
232 Seiten, A5, kartoniert, ISBN 978-3-935396-56-1, € 9,80

(Durch großzügige Druckkostenzuschüsse konnte dieser familienfreundliche Sonderpreis ermöglich werden. Wir danken der Firma Adler, der Stiftung „Familie ist Zukunft“ des Familienbundes und der Fundación „María Reina del Trabajo“ von Herrn Fernando Arrau.)

Ehe als Liebesbund, Wege zur Verwirklichung des Ideals einer christlichen Familie in den Herausforderungen des Alltags der jeweiligen Zeit ...
Pater Josef Kentenich führt schon Anfang der 30er-Jahre aus, was heute hochaktuell ist. Da er dies mit den theologischen Begriffen seiner Zeit tat, erschließen Renate und Norbert Martin die Vorträge seiner Tagungen von 1932-34 in einer ausführlichen Hinführung und erklärenden Fußnoten zum Text.
Näheres können Sie dem Flyer entnehmen.
für das Team vom Schönstatt-Verlag,Sr. Mariéle Mierswa, 01.10.2014

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der Chef mit dem +

Manuela und Peter Millers (24. Kurs) Buch ist kein weiterer Ratgeber zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Bewusst wählt die Autorin statt des Konfliktminimierungsansatzes die Entdeckung ungenutzten Potentials.
Auf der Grundlage von Interviews mit zahlreichen Ehepaaren und unter Verwendung von Elementen des Storytellings lässt Manuela Miller den Leser miterleben, wie aus dem „Feindbild“ Firma, die Familienzeit stiehlt, „unser Unternehmen“ wird, in dem manches besser läuft, wenn und weil der Mensch, der den Chef am besten kennt und am meisten schätzt, einen unverstellten, neuen Blick auf Chancen und Risiken, Mitarbeiter und Betriebsklima wirft.
der Chef mit dem +
Gebundene Ausgabe, 183 Seiten,
www.der-chef-mit-dem-plus.de

Während des Jubiläums wird das Buch im Gesellschaftszelt, im Familienzelt und im Pädagogikzelt zum Jubiläumspreis von 18 € (später 22 €) angeboten.
Aus dem Bundesbrief 2014/4, 01.10.2014

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Horarium    -    Tagzeiten von P.Kentenich aus dem KZ Dachau

Bereits am Gründonnerstag ist ein kleines Büchlein von Manfred Gerwing (16. Kurs) im Patris Verlag erschienen:
Horarium.
Tagzeiten von Pater Joseph Kentenich aus dem KZ Dachau.   -    Latein-deutsch.

Patris Verlag, Vallendar, 2014; ISBN 978-87620-397-3, 12,90 €.

Der erste und größte Teil des Büchleins besteht aus einer Darstellung des Lebens im KZ Dachau. Sie ist so geschrieben, dass auch Nicht-Schönstätter eine Vorstellung von den dramatischen Lebensverhältnissen in Dachau und von der beindruckenden Persönlichkeit Pater Kentenichs bekommen. Da die „Forschungsstelle für Geistliche Literatur“ an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt einen gehörigen Geldbetrag für die Drucklegung zur Verfügung gestellt und der Autor auf jedes Honorar verzichtet hat, konnte der Kaufpreis relativ niedrig gehalten werden 12,90 €. Man kann es also gut verschenken und z.B. bei Einladungen mitbringen: Ein Blumenstrauß ist teurer.
Aus dem Bundesbrief 2014/4, 01.10.2014

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Pater Kentenich im Konzentrationslager    -    Begleitheft durch die KZ-Gedenkstätte Dachau

Unter diesem Titel hat Karl Rutzmoser (20.Kurs) eine Schrift zusammen gestellt, die den Besucher bei einem Rundgang durch die KZ-Gedenkstätte Dachau begleiten kann und dem Leser Pater Kentenich in seiner Häftlingszeit näher bringt. Sie ist hier als pdf-Datei mit ca 1 MB abrufbar
(oder über den Link Texte des Hauptmenus)
abg, 10.09.2014

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