Bundesfamilien berichten       -       28.08.2014

(Die Bilder können groß geklickt werden!)   
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22. August - Ewigweihe des 26. Kurses


Zehn glückliche Ehepaare nach der Ewigweihe
Der 26. Kurs   Familie - Licht Christi / Familie - Lumen Christi
hat am 22. August, dem Fest Maria Königin, seine Ewigweihe geschlossen.

Als Vorbereitung zur Ewigweihe war der gesamte Kurs vor Tagungsbeginn auf den Spuren von Josef Engling in Cambrai und Merville.
Bei Margret und Toni Haselmaier (unsere Hausfamilie) in Rohrbach begannen wir unsere gemeinsame Reise.
Die Grausamkeiten des Krieges wurden uns in Verdun sehr intensiv bewusst. Über Remonville fuhren wir gemeinsam mit dem Reisebus weiter nach Cambrai.
Die Steine unseres ganz persönlichen Remonville konnten wir bei einem Gottesdienst am Memorial in Merville der Gottesmutter zu Füßen legen.
Nach dem Josefsweg, dem Todesweg Josef Englings, verbrannten wir unsere "Englingpost" im Feuerbecken.

Auf dem Josefsweg

Abendliche Feier am Feuerbecken
Vorsehungsgläubig erwarten wir, was uns nach diesem Nadelöhr, durch das wir mit der Weihe gehen, in diesem neuen großen Saal erwartet und was der liebe Gott mit uns vor hat.
Ulrike & Wolfgang Branz, 26.08.2014

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2.-6.August - Kriegsbeginn bei Josef und Gertraud

Englingfahrt im Jubiläumsjahr 2014

Auf die Tage genau 100 Jahre nach dem Beginn des 1. Weltkrieges wallfahrteten 11 Mitglieder des Familienbundes (7 Schwaben und 4 Badener aus den Kursen 8, 11, 17, 20 und 24) auf den Spuren von Josef Engling und Gertraud von Bullion. Der Termin der Fahrt war nicht im Hinblick auf den 1. Weltkrieg, sondern aus rein organisatorischen Gründen so gewählt. Im Jubiläumsjahr Schönstatts durfte die alljährliche Englingfahrt des Familienbundes doch nicht ausfallen!

Allerdings gab der Vergleich der Kriegsereignisse vor 100 Jahren und der Erlebnisse unserer diesjährigen Fahrt Anlass zum Denken und Danken:

2.8.1914: Deutscher Einmarsch in Luxemburg!    -   
2.8.2014: Wir fahren durch Luxemburg, das Herz eines im Frieden geeinten Europas, und tanken!

Unsere Gruppe vor der Kathedrale in Cambrai

Das Heiligtum war festlich geschmückt (für uns?)

Bei Englings "Kameradengrab" in Cambrai

Ähren und Saatkorn Schönstatts
3.8.1914: Kriegserklärung Deutschlands an Frankreich!    -   
3.8.2014: Wir stehen in Cambrai am Grab Josef Englings, des "Heiligen der Versöhnung", und an der Fenelonschule, wo Gertraud von Bullion, die Mitgründerin der Schönstätter Frauenbewegung, als Krankenschwester im Lazarett ihr "Serviam - Dienen will ich!" in heiligmäßiger Weise gelebt hat.

Hier diente die Gräfin
4.8.1914: Kriegserklärung Englands an Deutschland!    -   
4.8.2014: Tag der Arbeit am Engling-Memorial in Merville und Tag der Begegnung mit Menschen aus Merville, deren Eltern und Großeltern in den Kämpfen zwischen Deutschen und Engländern gestorben sind. Wir beteten miteinander am Memorial und picknicken gemeinsam im schönen Park des Diözesanhauses.

Kampf mit Hecken und Dornen

Am Ende der Verschönerungsarbeiten

Franzosen und Deutsche beim Memorial...

... und beim anschließenden Picknick
(Zwischenbemerkung: Das schöne Blumenbeet vor dem Memorial ist nicht das Produkt unseres Arbeitseinsatzes. Einige Leute aus der Pfarrei haben es gepflanzt und pflegen es regelmäßig.)


Eswars

Josefsweg
5.8.1914: "Im Westen nichts neues!"    -    Vermutlich europaweites, sorgenvolles aber ergebnisloses Nachdenken über die Folgen der Kriegserklärungen!    -   
5.8.2014: Ein Tag mit wenig Programm und viel Zeit zum Beten und Nachdenken im Heiligtum der Einheit, auf dem Josefsweg, beim Englingfeuer. Dankbare und hoffnungsvolle Erkenntnis: An dem Ort und zu der Zeit, als Josef wie eine reife Ähre in die Erde sank, fiel das Saatkorn einer großen Berufung in das Herz der sich im Dienst an den Verwundeten verzehrenden Rotkreuzschwester Gertraud. Sie wurde die "erste Schönstätterin", Werkzeug für die Gründung der gesamten Frauenbewegung Schönstatts.

Englingfeuer
Abschließend ein paar Bilder, die die frohe Atmosphäre der Tagung erahnen lassen. ... .

Arbeitgeber Matt ist nicht matt

zwei hungrige Müllerinnen

drei tüchtige Köchinnen

Vorfeier einer Goldenen Hochzeit

Das goldene Hochzeitspaar
abg, 11.08.2014
PS.1: Englingkoordinaten fürs Navi
Es soll Leute geben, die sich nicht trauen nach Cambrai und Merville zu fahren, weil sie die genauen Adressen nicht kennen und deshalb den Weg nicht finden. Thomas Müller hat die wichtigsten Engling-Adressen samt Koordinaten übersichtlich zusammengestellt. Sie können hier unter dem Namen Englingkoordinaten als pdf-Datei herunter geladen werden.

PS.2: An dieser Stelle möchte die Redaktion auf die zahlreichen Artikel aufmerksam machen, die in den Familienbund-Nachrichten zum Thema Josef Engling bereits veröffentlicht worden sind. Vielleicht haben Sie einmal ein bisschen Zeit und Lust, diese Seiten zu besuchen.
Oft haben wir gerufen "Josef hilf!" In der Sorge um die Zukunft des Foyer de Schoenstatt müssen wir hinzufügen: "Josef braucht uns!".
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19./20. Juli - Diözesanwochenende Südost in München

"Königin des kindlichen Vertrauens, geh mit uns!"

Das Wetter war so schön, dass wir den Beginn unserer Tagung vom Heiligtum nach außen verlagerten und quasi im Schatten des Heiligtums starteten. Die jungen Familien hatten für die Kinder ein Ratespiel vorbereitet mit Begriffen rund um die Krönungserneuerung. Es war originell, erfrischend und hat uns allen unheimlich gut getan.
Hans Etzold führte in die Tagung ein. 10 Jahre Krönung, 100 Jahre Liebesbündnis in Schönstatt. Er wies darauf hin, dass die Liebe zur Gottesmutter immer zur Liebe zu den Menschen wird. Maria ist nie alleine, sie ist immer bei ihrem Sohn. Wir pflegen die Beziehung zu Maria und damit zum dreifaltigen Gott. Zusammen mit den anderen Beziehungen, die die Familien vom Familienbund pflegen, werden sie somit zu Meistern in der Beziehungspflege.
Anschließend gaben zwei Ehepaare (Reich und Liebl) eindrucksvolle und bewegende Statements zum Thema "Kindliches Vertrauen in Familie und Beruf". Sie gaben uns Einblick in ihren Alltag, ihre Nöte und Sorgen und auch ihre Grenzen, wo das kindliche Vertrauen sich in menschliche Enttäuschung umwandeln will. Aus zwei völlig verschiedenen Blickwinkeln und mit den unterschiedlichsten Problemen kamen sie zum selben Ergebnis: Man findet bei jedem Rückschlag eine Erkenntnis, was Gott uns damit sagen will und lernt, dass Vertrauenssiegen immer Vertrauensprüfungen voraus gehen.
Ausgehend von der Bibelstelle zur Hochzeit von Kana zeigte Pater Hagan, dass es Punkte im Leben eines jeden Menschen gibt, wo er merkt, dass er alleine und mit eigener Kraft nicht mehr weiterkommt. Das sind die Situationen, bei denen wir Gott das Problem übergeben und darauf vertrauen, dass er hilft. Es kann aber sein, dass das Zeit braucht. Es kann sein, dass wir diese Übergabe hundertmal tun müssen. Aber wir geben nicht auf und vertrauen auf die Hilfe der Gottesmutter und damit letztlich auf Gott. Nur so können wir innerlich frei sein trotz aller Herausforderungen. Es geht darum, dass wir täglich bewusst aus der Begegnung mit Gott leben und bewusst der Gottesmutter alles übergeben. Das ist Krönung. Krönung als Übergabe ist heute wichtiger denn je um als Mensch seelisch gesund zu bleiben.
Auch für die Kinder war das Thema Krönung kindgerecht gestaltet. Es war für sie ganz gekonnt in Abendgebet, Morgengebet und Familiengottesdienst eingearbeitet, mit einem Spiel, bei dem sie einbezogen waren und das sie sehr aufmerksam verfolgten. Es zog sich somit durch die ganze Tagung wie ein roter Faden.
Der Abschlussgottesdienst fand in Dachau in der Todesangst Christi Kapelle statt. Ein besonderer Teil war die Krönungserneuerung und das neue Krönungserneuerungsgebet. Jede Familie hatte dazu ihre persönlichen Anliegen formuliert und konnte diese in den Krug werfen. Ein beeindruckender Abschluss!
PS.: Hier ist der ausführliche Bericht als pdf-Datei
Alfons Demuth, 04.08.2014
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15.Juni 2014   -   Gebt der Frau alle Macht!

Feministinnen werden jubeln und sich wundern, einen solchen Aufruf auf der erzkatholischen Seite des Schönstatt-Familienbundes zu lesen. Seit wann haben die solch moderne Ansichten?
Ja, das scheinbar Moderne ist oft das ganz Alte, das sich bewährt hat!
Früher hat man Kaisern und Königinnen ein Zepter überreicht als Zeichen ihrer Macht, die diese leider oft missbraucht haben. Das katholische Volk hat hingegen schon seit Jahrhunderten einer Frau das Zepter überreicht, das deren Macht der Güte und Liebe symbolisiert. Unzählige Mariensäulen in unserem Land zeigen "Unsere Liebe Frau" als Himmelskönigin mit Krone und Zepter. Sie künden von der dankbaren Liebe zur Königin des Himmels und der Erde, die durch ihre Fürbitte bei Gott die Macht hat, Knoten zu lösen und den Menschen in ihren Alltagnöten beizustehen.
Der Familienbund besitzt nun schon seit 20 Jahren ein Zepter. Er hat sich oft auf die Macht und Güte der "Bundeskönigin" verlassen und ihre ganz offensichtliche Hilfe erfahren. Deshalb wollte er ihr im Jubiläumsjahr erneut das Zepter überreichen. Dieses Mal nicht, wie schon so oft geschehen, im Verborgenen, sondern für alle sichtbar: Beim Bundesfest am 15.Juni wurde im Rahmen des Festgottesdienstes das Zepter am Altarbild des Familia-Libertate-in-Patre-Heiligtums angebracht.

Bundesführerfamilie R.u.J.Wieland begrüßt

Marilena begreift interessantere Dinge

Das Zepter der Bundeskönigin ...

... ist nun am Altarbild angebracht

Nach der festlichen Eucharistiefeier segnete der Geistliche Assistent, Pater Hagan, den neu gestalteten Speisesaal. Trotz des schönen Wetters wollten auffallend viele Leute ihr Mittagessen im Speisesaal zu sich nehmen statt wie in anderen Jahren im Freien. Man wollte das seriöse Speisesaalgefühl erleben! In dem großzügigen Raum schmeckten die Spätzle mit Gulasch ganz besonders gut.

Nachmittags war Tag der offenen Tür. Es kamen erfreulich viele Besucher, die den Josef-Kentenich-Hof und seine Bewohner kennen lernen wollten. Manche kannten noch den Vallerauer Hof der 70-er-Jahre.und waren erstaunt, was seither daraus geworden ist. Eine kleine Ausstellung informierte die Besucher über den Eheweg und über die Pläne zur optischen Präsenz Pater Kentenichs auf dem Hof, der seinen Namen trägt.
Die Kinder brauchten sich nicht langweilen Engagierte Betreuerinnen, Spiele und das Hüpfheiligtum sorgten für Beschäftigung. - Zu nennen ist auch die Singerunde auf dem Heiligtumsplatz, bei der vorwiegend die ältere Generation begeistert die Lieder der etwas jüngeren Generation sang.

Ausstellung Vaterpräsenz

Kreative Farbkreiselmanufaktur

Hüpfpause

Singerunde auf dem Kapellenplatz
abg, 17.06.2014
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Regen auf dem Eheweg in Regensburg


Ein Glück, dass das Zelt einen trockenen Boden hat
Das Wetter musste ja zum Namen des Veranstaltungsortes passen!

Das gelang ihm in Regensburg recht gut, zumindest am Anfang des Katholikentages (29.Mai bis 1.Juni), während die Schönstattfamilien das Zelt für ihr Projekt
"Unser Weg als Ehepaar -
Stationen mit Impulsen zum Eheleben"
aufbauten und die ersten Besucher empfingen.

Zuerst treibt der Regen viele Besucher ins Zelt

doch dann ist das Interesse an der Führung stärker als der Regen
Das Anliegen der Schönstattfamilien war, die Katholikentagsbesucher mit dem Eheweg in Verbindung zu bringen und dabei auch etwas von der kreativen Familienarbeit Schönstatts zu vermitteln.
Beides gelang vorzüglich: Drei Tage lang fröhliche Gesichter und interessierte Besucher! Selbst das Wetter sah sich gezwungen besser zu werden und schließlich sogar den weiß-blauen Himmel freizugeben, so dass wir im Schatten der Bäume gute Gespräche führen konnten.

Die tollen musikalischen Einlagen, der Kaffee und die selbst gebackenen bzw. mit einem Kentenich-Spruch versehenen Plätzchen und unser sehr ansprechend eingerichteter Stand luden die Katholikentagsbesucher herzlich zu uns ein.

Die von unserer Künstlerin Maria Kiess liebevoll gestalteten sechs Führungen waren sicher das "I-Tüpfelchen" unseres Projekts.

Besonders erfreute uns der Besuch des Eichstätter Bischofs Gregor Maria Hanke OSB.


Musikalische Einladung zu den Führungen

eine Paarliege für Alt und Jung

angeregte Gespräche über Ehethemen

Gute Impulse durch die Themenkarten

Danken wollen wir besonders auch dem "unser weg"-Team für die Neuauflage des Begleitbuchs und der Broschüren zum Eheweg, die eine hervorragende Basis für die Informationsgespräche am Ehewegstand bildeten.
Das neue Begleitbuch, erweitert um die Deutung der Symbole und den Wegverlauf in Schönstatt, fand den Weg zu interessierten Paaren. Auch das neue, schön gestaltete Ehe-Notizbuch "Unser Eheweg" fand Anklang. Ehepaare können darin künftig ihre persönlichen Erfahrungen aufschreiben und von Zeit zu Zeit nachkosten und darüber ins Gespräch miteinander kommen.
Alles in Allem sind wir sehr dankbar und erfreut über die gute Resonanz, die schönen Gespräche mit Gästen, das gute Miteinander. Wir freuen uns, wenn wir mit dem Engagement Vieler nun einen Beitrag zur Förderung von Ehe und Familie bringen konnten, und vielleicht sogar den Grundstein für weitere "Eheweg"-Beteiligungen auf künftigen Katholikentagen legen konnten.
K&K Leibold, E&H Etzold, 04.06.2014
Man beachte: Den ausführlichen Bericht von Maria Kiess    -    weitere Bilder    -   den Bericht im Press-Office

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