Bundesfamilien berichten       -       04.05.2015

(Die Bilder können groß geklickt werden!)   
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Zu Fuß nach Rom (6) - Poebene geschafft!

Die fünfte Pilgerwoche ist geschafft! Selma berichtet in ihrem Pilgerbrief Nr.6 von ihren Erlebnissen in der Poebene und insbesondere von der dramatischen Überquerung des Po, die gewisse Assoziationen weckt zu den gefährlichen Bootsfahrten der Afrikaflüchtlinge über das Mittelmeer.
abg, 04.05.2015

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Zu Fuß nach Rom (5) - auf der Via Francigena durch die Poebene

Piacenza; Villingendorf, 28.4.15
Liebe Pilgerfreunde,
die letzten vier Wochen sind irgendwie schnell vorbei gegangen.
Auch beim Pilgern kommt es manchmal anders als man denkt. Letzte Woche habe ich ja von Gaby berichtet, die schneller unterwegs ist als ich. Vor ein paar Tagen nun, ich war kurz vor Santhia, einer Stadt anfangs der Poebene ruft Gaby ganz aufgeregt an. Sie ist ungefähr 25 km vor mir unterwegs in den Reisfeldern. Sie wurde schon von zwei Frauen angesprochen und nun fahren zwei Männer mit Mofas hinter ihr her. Sie hat ein ganz schlechtes Gefühl und ruft der Polizei an.
Was hat das zu bedeuten? War die Frage für mich. Kurz davor habe ich schon erkannt, dass ich nicht zu den typischen Pilgern gehöre, die jeden historischen Meter gegangen sein müssen.
Für mich war plötzlich klar, wenn es Gaby recht ist, komme ich mit dem Zug nach und wir gehen in der Poebene wieder gemeinsam. Zu zweit sind wir sicherer. Denn in dieser Gegend ist man tatsächlich stundenlang allein unterwegs. Gaby war über mein Angebot sehr froh. Es stellte sich später sogar heraus, dass dieses Problem bekannt ist. Die Polizei fährt zwar öfters Streife, aber viel ändern konnten sie bisher noch nicht.

Etwas anderes, was für mich sehr bewegend ist, sind die Begegnungen mit den Menschen. Auf offener Straße wurde ich schon angesprochen und beglückwünscht für meinen Weg. Auch kann es passieren, dass vorbei fahrende Autos hupen und "Buon Camino" zum Fenster heraus rufen.
Das wertvollste für mich sind die kleinen und großen Fingerzeige Gottes.
An einem Tag ging es mir nicht sehr gut. Ich ging in eine Kirche hinein und Jesus steht mit offenen Armen vor mir und empfängt mich.
Oder heute, zur Herberge gehört eine kleine Kirche. Im Altarraum ist ein Marienbild. Die Gottesmutter hält ihren Sohn an der Hand. Für mich bedeutet dies, bisher musste ich getragen werden. Jetzt kann ich selber laufen, wenn ich geführt werde.

Solche Zeichen machen Mut und geben Kraft. Wie oft übersehen wir in unserem Alltag diese kleinen Dinge. Auf der Pilgerschaft wird das Herz geöffnet.

Herzliche Grüße von der Region Emilia Romagna
Eure Selma
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Pfingstgebet    -    ein Brief aus der Alten Goldschmiede


Grüß Gott!
Herr Brehm hat ja schon Ende März auf schoenstatt.de aufmerksam gemacht, dass von der Zentrale wieder eine neue Arbeitshilfe herausgegeben wird für das Pfingstgebet. Sie kam in der vergangenen Woche aus der Druckerei und ist jetzt im Büro des Bewegungsleiters erhältlich zum Preis von 1 € pro Heft (ggf. plus Versandkosten).
Wir sind dankbar, wenn Sie die Information weitergeben in Ihren Häusern und Gemeinschaften, sodass dieses Angebot auch in Pfarreien und Gebetskreisen bekannt ist, auf dass sich viele am Pfingstgebet beteiligen.
Unser PressOffice wird die gemeldeten Termine der Pfingstgebetszeiten veröffentlichen. Falls Sie über Schönstatt hinaus Termine wissen, teilen Sie uns diese doch bitte mit: pfingstgebet@schoenstatt.de. Eine Übersicht der Gebetszeiten wird dann auf der Internetseite www.pfingstgebet.schoenstatt.de veröffentlicht.
Herzliche Grüße aus der Alten Goldschmiede - auch von Herrn Pater Herter -,
i. A. Schwester Marie-Siegrun
Mitteilung der Bundesleitung, 20.04.2015

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Zwei Informationen: Weltfamilientag und sexuelle Vielfalt

Liebe Bundesfamilien,

für alle, die sich informieren wollen zum Thema sexuelle Vielfalt im Unterricht: sehr sachlich, sehr ausgewogen, sehr informativ. Ein LINK auf "WEISSES KREUZ", der uns von Familie Senk geschickt wurde. (http://weisses-kreuz.de/media/filer_public/6c/67/6c67c5f0-1e57-4234-947d-cc93f22c98b8/weik_denkangebot.pdf#page=24&zoom=auto,-205,448)

Weiterhin ein Brief unserer Internationalen Leitung zum Weltfamilientag Familie Kulla wird nach Philadelphia reisen; es wird dort einen Schönstatt-Stand geben mit Hausheiligtum und 5 Projekten aus aller Welt. Familie Dominguez von Paraguay wird ein Statement halten.

Mit herzlichem Gruß
Ihre Rosa Maria und Josef Wieland

19.04.2015
Geliebt - entzündet - gesandt!
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Zu Fuß nach Rom (4) - auf der Via Francigena im Aostatal

Issogne (Aostatal); Villingendorf, 19.4.15

Liebe Pilgerfreunde,
drei Wochen sind schon vorbei. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten geht es mir in der Zwischenzeit sehr gut. Heute möchte ich etwas über Pilgerbegegnungen erzählen.

Am letzten Sonntag hat Dieter mich ja nach Lausanne gebracht. Ich bin dann noch in meine Unterkunft nach Cully gelaufen und von dort am anderen Morgen gestartet. In Gedanken versunken und mit meinem schmerzenden Fuß ging ich so dahin. Plötzlich klingelt hinter mir ein Fahrrad. Du musst die Selma sein! Sagt dann die Fahrerin. Etwas verwirrt bejahe ich es. Nun stellt sich heraus, dass Gabi, eine Schweizerin, gestern in Lausanne angereist ist, um von dort ihre Pilgerreise nach Rom zu starten. In der Kathedrale hat sie im Pilgerbuch gelesen, dass eine Selma auch unterwegs ist. Sie hat dann für den 1. Tag ein Fahrrad gemietet und sich auf die Suche nach mir gemacht. Für mich war das ein Geschenk des Himmels. Wir verstehen uns auf Anhieb. Vor lauter reden merke ich nicht mehr, dass das Gehen schwer fällt.
Wir trinken noch einen Kaffee zusammen und verabreden uns für ein paar Tage später. Da ich ja im letzten Jahr schon den Col Saint Bernard bestiegen habe, habe ich einen Vorsprung. Im Aostatal sind wir dann drei Tage gemeinsam unterwegs. Gabi ist schon oft gepilgert und kann mir deshalb viele Tipps geben. Die letzten Tage waren richtig gut für mich. Ich bekomme Vertrauen zu mir selber, weiß, dass ich mich nicht überfordern darf und weiß, dass ich immer das bekomme, was gut für mich ist.

Gabi ist nun weitergezogen, denn sie will über Assisi nach Rom und muss am 6. Juni wieder zu Hause sein.
Selma
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Zu Fuß nach Rom (3) - und Fuß kaputt!

Selma pilgert heute, 16. April, im Rhonetal zwischen St.Maurice und Martigny, ist also auf den ersten Blick ganz gut im Zeitplan. Denn laut Pilgerplan ist diese Etappe erst für 17. April vorgesehen. Aber ein zweiter Blick auf den Pilgerbericht zeigt, dass nicht alles so glatt läuft. Ein schmerzender Fuß läuft nicht "glatt"!    -    Selma schreibt am 14. April:

Liebe Pilgerfreunde,
jetzt bin ich endlich auf der Via Francigena. Die letzten Tage haben mich ziemlich an meine Grenzen gebracht. So habe ich mir das Pilgern nicht vorgestellt. Ich habe schon damit gerechnet, dass es anstrengend wird, aber was da sonst noch alles kommen kann, hat mich schon fertig gemacht.

Heiligtum in Fribourg
Freiburg in der Schweiz
Dass meine Reise in der Karwoche beginnt hat mir schon von Anfang an zu denken gegeben. Trotzdem habe ich Jesus angeboten an seinen Schmerz mitzutragen, und er hat dieses Angebot angenommen.

Ich habe ja schon geschrieben, dass mein rechter Fuß ziemlich schmerzt. Diese Schmerzen haben mich die ganze letzte Woche gefordert. Ich habe überlegt, ob ich überhaupt weitergehen kann. Lieber Gott, was willst du von mir? Was muss ich lernen? Wohin soll mein Weg gehen? An manchem Morgen bin ich ziemlich deprimiert. Dieter schickt mir jeden Morgen einen Impuls für den Tag. Diese Worte haben immer ins Schwarze getroffen und mir so Mut gemacht. Zu meiner großen Freude hat Dieter sich am Samstag auf den Weg zu mir gemacht. Wir sind miteinander ein kleines Stück gepilgert. Wir haben auch einen Besuch im Brückenheiligtum in Fribourg gemacht.

Am Sonntag hat Dieter mich nun nach Lausanne gefahren. So bin ich jetzt schon etwas früher als geplant auf der Via Francigena. Ich hoffe, dass ich dadurch etwas kürzere Tagesetappen machen kann, bis mein Fuß sich ganz erholt hat. Hier am Genfer See ist herrliches Wetter. Ich freue mich schon auf morgen.

Schloss Chillon
am Genfer See
Ich denke an Euch und möchte mich für die vielen Grüße herzlich bedanken. Es gibt mir sehr viel Kraft, weil ich weiß, dass so viele mitfiebern und mich mit Gebeten und guten Gedanken begleiten.
Selma

Ihr Lieben, anbei noch die neuesten Informationen: Selma hat sich dafür entschieden, den Weg weiterzugehen, obwohl sie noch nicht schmerzfrei ist. Sie hat ja einige Etappen gekürzt und zum Teil mit mir im Auto bewältigt. Sie bewegt sich wieder laut ihrem ursprünglichen Plan, und versucht, soweit es geht, diesen einzuhalten. Auch ich habe zuhause wunderbare Pilgererfahrungen! Es ist wie bei einem Mobile. Wenn man ein Teil bewegt, bewegen sich alle anderen mit.
Dieter
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Zu Fuß nach Rom (2) - die 1. Woche ist geschafft!

(Fortsetzung des Berichts vom 30.März)
Vor der Karwoche hatte ich ja schon etwas Respekt. Aber die Freude, dass es endlich los geht hat alles überstrahlt. Da machte auch der Regen am 1. Tag nichts aus. Zu meiner großen Freude hat Dieter mich ja die ersten Kilometer begleitet. Diese Etappe ist gut gegangen. In einer Bäckerei in Hüfingen habe ich einen Kaffee getrunken und dabei der Verkäuferin mein Vorhaben erzählt. Die hat gestaunt.
Der 2. Tag war stürmisch und nass. Ca. 5 Meter hinter mir kracht eine Tanne über meinen Weg. Ich kann nur noch beten , dass ich heil aus dem Wald rauskomme. Im Kloster in Stühlingen werde ich mit offenen Armen empfangen ich werde zum Gottesdienst, zum Abendessen, zum Abendgebet eingeladen. Sogar meine Mitpilger, Dieter, ein befreundeter Pfarrer und 2 Freundinnen bekommen ein Frühstück.
Mittwoch: Dieser Tag war etwas besonderes. Angefangen vom Schnaps den wir von einem Bauern bekamen, über Schneeregen, Sonnenschein, Regenbogen, Graupelschauer und heißem Tee an unserem Ziel war alles dabei.

Rosenkranzweg
Der Gründonnerstag hatte es in sich. Regen, Regen, Regen. Endlose lange eintönige Radwege. Ich bin so richtig in der Karwoche angekommen. Zum Glück um 12.00 h ein Reiterhof der zur Rast einlädt. Ich frage ob ich eine Suppe bekommen kann. Die Wirtin schaut mich kaum an. Ich glaube sie hält mich für eine Landstreicherin. Erst beim Zahlen und als ich sie frage wo ich überhaupt bin wird sie gesprächig. Ich erzähle ihr von meinem Vorhaben. Sie ist total aus dem Häuschen und schenkt mir einen Schokoladenosterhasen. Den ganzen Tag keine Menschenseele. Eingehüllt in meinem Regencape bin ich mit meinen Gedanken bei der Leidensgeschichte.
Am Karfreitag ist wunderschönes Wetter. Der Weg romantisch, mit vielen aufs und abs. Die Leidensgeschichte wird zum Leiden. Wie soll das weitergehen? Meine Zimmerwirtin erzählt mir ihr Leid. Sie hat sich bedankt, dass ich bei ihr übernachtet habe.
Karsamstag ist noch nicht Ostern. Den ganzen Tag Regen. Im Laufe des Tages werden meine Schmerzen etwas besser. Ich weiß ja, dass so viele für mich beten. Es muss gut gehen. Immer wieder spüre ich, dass der liebe Gott für mich sorgt. Entweder es kommt genau zur richtigen Zeit eine Einkehrmöglichkeit, oder die richtigen Leute können mir den Weg weisen, oder das Hotel steht direkt vor mir. Nur Ostern ist noch nicht ganz geworden.

Vierwaldstätter See
Ich wollte heute (5.4.15) in den Gottesdienst, aber im Internet hat die Ortsangabe nicht gestimmt. So bin ich an der Kirche vorbei gegangen. Jetzt bin ich in Luzern. Die 1. Woche ist geschafft. Ich bin froh und freue mich auf morgen.
Danke für alle die für mich beten. Ich kann die Begleitung ganz dringend gebrauchen. Ich denke an Euch. Es gibt viele Rosenkranzwege
Eure Selma
D.u.S Müller, 06.04.2015

PS.: Nachdem die erste Woche so gut gelungen ist, wagt es die Redaktion von nun an die schon gelungenen und noch geplanten Pilgeretappen veröffentlichen.
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Diözesantagung Ost vom 27.03. - 02.04.2015


Diözesangemeinschaft Ost bei Urheiligtum
Die Karwoche, die Heilige Woche auf dem Josef- Kentenich-Hof zu verbringen, ist eine großartige Sache. Eine bessere, tiefere Vorbereitung auf Ostern kann man nicht haben.
Vom 27.03. bis 02.04.2015, also in der Karwoche, tagte die Diözesangemeinschaft aus dem Osten auf dem Josef-Kentenich-Hof.

Palmsonntag zusammen mit der Info-Tagung u.a.

Ein Licht in dir geborgen - Geliebt - entzündet - gesandt, war somit eine passende Überschrift über unserer Woche.
Unsere Diözesanleitung hat keine Kosten und vor allem Mühen gescheut um Eindrücke vom Jubiläum so authentisch wie möglich herüberkommen zu lassen. Zur Einstimmung zu einem Dinner bei Kerzenschein am Sonntag Abend gab es das Video von der Vigilfeier mit dem Fackellauf. Und tatsächlich liefen, extra für uns! die Fackelläufer noch einmal unter großem Beifall und lauten Rufen ein. Auch die sonnabendliche Waffelbäckerei aus dem Familienzelt von Familie Schlosser ließ das Jubiläum im wahrsten Sinne des Wortes nachkosten in Wort, Bild und herrlich duftenden Waffeln. Gut, dass die Karwoche erst am Montag begann!

DL-Service-Team beim "Dinner bei Kerzenschein"

Unsere eigenen Fackelläufer

Waffeln von Lucia, Cita und Helena

Rubinhochzeit von Rosi und Edgar
Zur "Heiligen Woche" gab es dann vorwiegend geistige Kost ;-) In der Lebensmitte und auch in der Zeit der Reife ist es gut alte Selbstverständlichkeiten mal wieder neu zu beleuchten. Pater Michael und Schwester Gertrud-Maria haben uns in ihren Impulsen und Vorträgen eine erfrischend neue Sichtweise auf Altbewährtes nahegebracht. So konnte jeder für sich manches neu justieren und auch ganz neu erfahren. Danke!
Abends unterstützten die Kinder uns beim Abendsegen im Heiligtum.

Abendsegen

Zum Arbeitseinsatz war körperlicher Einsatz gefragt. Ein Lastwagen voll Gipskartonplatten musste abgeladen und verstaut werden. Alle Kräfte wurden mobilisiert, Männer, Frauen, Kinder. Jeder, der ohne Gehhilfe auskam, war im Einsatz. und nach einer Rekordzeit, bevor die großen Regen- und Hagelschauer vom Himmel kamen, war der Laster leer. Das beeindruckte sogar den Fahrer!
Auch im und um das Haus wurde gewerkelt, gewischt, gejätet und geputzt. Jeder gab alles, was möglich war. Danke allen!!!

Platten abladen,

sie spazierren fahren

und unterm Dach verstauen.

Das Heiligtum saugen

Unseren krönender Abschluss, den Abendsegen am Urheiligtum konnte die ganze Welt live bei Schönstatt-TV miterleben. Habt ihr es etwa verpasst??? dann könnt ihr es in der Mediathek anschauen. Siehe http://schoenstatt-tv.de/DE/Mediathek.html

P.S. großes Lob an die Küche! neben geistiger Nahrung gabs natürlich auch was für den Leib :-) Dank an Herrn Hoffmann und seinTeam!
Beate und Dietrich Seidl, 03.04.2015

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30.März - Bundesleitung zu Fuß nach Rom

Sie startete am Montag in der Karwoche in Villingendorf, am Rand des Schwarzwaldes, mit Rucksack und rotem Regenumhang zu einem Fuß-Pilgerweg nach Rom. Sie ließ sich nicht abschrecken von Dauerregen, Sturm und Unwetterwarnung; und sie erreichte am Abend ihr erstes Biwak auf der sturmdurchtobten Hochebene der Baar bei Hüfingen.
"Sie" - das ist natürlich nicht die ganze Bundesleitung. Das können wir uns nicht leisten. Denn sonst hätte die Informationstagung am Palmsonntags-Wochenende wegen "Pilger-Fiebers" ohne Bundesleitung auskommen müssen, und die Diözesantagungen Ost und Mitte, die vor und nach Ostern im Josef-Kentenich-Hof stattfinden, müssten den beliebten "Abend mit der Bundesleitung" ausfallen lassen.

Bundesleitung am Start
"Sie" - das sind nur die 10% der Bundesleitung, die einen besonders heißen Draht zum Gründer haben, was sie schon oft auf Tagungen durch ihren Telefonkontakt bewiesen hat: Unsere Selma Müller. Vielleicht hat Pater Kentenich ihr bei einem dieser Telefongespräche gesagt: "Auf, mach dich auf den Weg nach Rom! Was die Schönstatt-Mannesjugend im Jubiläumsjahr mit Fackeln und vereinten Kräften geschafft hat, das schaffst du in deinem spätjugendlichen Alter auch noch alleine und zu Fuß. Du brauchst ja nicht rennen, nur jeden Tag 25 km wandern, in der Einsamkeit meditieren und alle Sorgen um deine Lieben    -   auch den Familienbund    -   mitbringen!"

Vatertelefon
Und nun ist sie also auf dem Pilgerweg nach Rom. Begleiten wir sie im Gebet! Sie nimmt auch gerne noch ein paar Sorgenpäckchen aus dem Familienbund mit, wenn sie ihr anvertraut werden. Ihr lieber Ehemann Dieter kann sie vermitteln, denn er steht täglich in Telefonkontakt mit ihr.
abg, 31.03.2015

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Internationaler Kongress des päpstlichen Rates für die Familien

16 Schönstätter aus 5 Ländern (Argentinien, Brasilien, Paraguay, Österreich und Deutschland) waren vom 22. bis 24. Januar nach Rom gekommen, um am Internationalen Kongress der Familien-Bewegungen, - Gruppierungen und -Vereinigungen unter dem Titel: "Berufung und Sendung der Familie in der Kirche und der Welt von heute" teilzunehmen.

Der Kongress diente der Vorbereitung auf die XVI. Vollversammlung der Bischofssynode im Oktober 2015 und wurde vom Päpstlichen Rat für die Familien organisiert. Vertreter von über 80 Bewegungen und Vereinigungen (ca. 280 Teilnehmer) sprachen über Themen der Familienpastoral.

Wir dürfen die Einladung zu diesem Kongress als eine Frucht des Jubiläums betrachten. Im Zug der Jubiläumsfeiern im Oktober 2014 besuchte eine Delegation des Familienzelts den Päpstlichen Rat für die Familie (PCF). Erzbischof Paglia, der Präsident des PCF, war von den vorgestellten Projekten so begeistert, dass er die ganze Gruppe zu dem Kongress einlud; hinzu kamen noch weitere Vertreter unserer Familiengemeinschaften.

Die Teilnehmer durften eine große Vielfalt von Charismen in der Kirche erleben, Gruppierungen, die sich für die Familie einsetzen, sie schützen und fördern. Ebenso war evident, dass für die Kirche die Familie eine besondere Priorität besitzt. Auch die vielen persönlichen Begegnungen, in den Arbeitskreisen, den Pausen oder beim gemeinsamen Essen, waren sehr bereichernd und wir dürfen hoffen, dass ein großes Netzwerk von Familieninitiativen entsteht. Wir durften auch sehr dankbar wahrnehmen, dass Schönstatt eine große Vielfalt an Erfahrungen in unterschiedlichen kulturellen Kontexten einbringen kann. Pater Kentenich hat uns einen immensen Reichtum geschenkt, den wir weiter geben müssen. Die Frage, die wir uns gestellt haben: „Wer wird die Botschaft der Synode weitergeben, wenn nicht wir?“

Wenn Sie sich weiter informieren wollen: es gibt einen Bericht auf www.schoenstatt.de (siehe Internationaler Kongress über die Familie und zwei weitere auf www.schoenstatt.org. Auf der Seite www.schoenstatt-projects.org und www.schoenstatt.org finden Sie unter Projekte der Bündniskultur auch das Projekt von Familie Dominguez aus Paraguay über wiederverheiratete Geschiedene. Familie Dominguez war eine der 4 Relatoren des Kongresses (siehe Pastoral der Hoffnung) .
aus dem Bundesbrief 1-2015

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